Deutschland ist nicht Weltmeister. Und nu?

Tja, es sollte nicht sein. Zumindest im Fussball sind „wir“ nicht Weltmeister, aber wen stoert das schon. Es gibt viel wichtigeres zu berichten: Mein letzter Eintrag stammte aus der naehe von Bonn von wo ich am Abend dann Richtung Lysann gestartet bin. Von dort aus ging es dann am Freitag weiter nach Bremerhaven – dank Fussball brauchten wir von Goerlitz bis Bremerhaven nur 4 Stunden (inkl. Tanken + 2x Pinkeln ;-) – um am Samstag puenktlich zu Omas 85. Geburtstag dort zu sein. Am Sonntag zum Fruehstueck feierten wir dann Hannas Dritten! – HERZLICHEN GLUECKWUNSCH HANNA! und natuerlich auch PHILLIP! zu eurem dritten Geburtstag. Nachmittags in Zittau gabs dann die Abschiedsparty fuer Diana. So viel Erlebtes in so wenigen Saetzen – wen also stoert es dabei noch, dass wir beim Fussball nicht Weltmeister geworden sind. Mal ketzerisch gefragt: War es nicht ein Pole der bis jetzt immer die Tore fuer „uns“ geschossen hat? ;-) .. aehh ok, is egal ;-)))
Die letzte Woche brachte also wieder viele Kilometer auf dem Tacho, viel Spass und eine seeeeehr wichtige Erkenntnis fuer mich: Am Samstag in Bremerhaven auf dem Alte Buerger Fest traf ich sehr viele bekannte Gesichter. Was alleine fuer eine Erkenntnis, dass es die Jungens und Maedels alle noch gibt eigentlich schon gelangt haette ;-). Aber nicht genug: Fast alle kamen ziemlich schnell auf lieblos.de zur Sprache und ich musste erkennen: Hey, lieblos.de wird (noch) gelesen! Ja watt cool, da schreib ich mir ja nicht so die Finger wund .. was mir ja schon egal war ;-) … zur Belohnung gibts weiter frische und manchmal etwas abgehangene Infos aus dem weit entfernten Bayern.

Und denkt immer dran: „DU bist Weltmeister!“.

Ja zum Mac. Familie Wagner: done.

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Das mit dem predigen ueberlasse ich ja gerne „unserem“ Papst und drum gaben wohl auch wirklich nur Argumente den Ausschlag, dass jetzt auch Mama! und Papa! jeweils einen Mac ihr Eigen nennen. Ein Technologieupgrade war bei beiden eh noetig, denn im Bremerhavener Wagner-Haus gab es nicht alleine Probleme die von einem nicht naeher genannten Betriebssystem hervorgerufen wurden. Zusaetzlich gab es aber auch Dinge die unter MacOS einfach etwas besser und einfacher gehen: Wie zB Videokonferenz mit den Enkeln, Buchverwaltung und auch Ahnenforschung. Hinzu kommt, dass die Familieninterne Koordination durch verschiedene .mac Dienste etwas einfacher wird. Das einzige was ja fuer Dirk und mich etwas aergerlich ist: Mama tippt nun auf einem niegelnagelneuen MacBook und der Papa klickt an einem superneuen iMac – die haben nun einfach aktuellere Kisten *grummel* ;-). Aber ok, auch wir muessen lernen einzustecken ;-)
Somit ist noch bevor Apple die „Ja zum Mac“ Kampagne in Deutschland starten kann (Link am 6. Juli hinzugefuegt), die ganze Familie Wagner „geswitched“ – wie man im Appleslang sagt. Switch to Apple: done.
Was mich dabei am meissten freut: Wenn Mama! mal was nicht hinbekommt und fragt wie dies und jenes funktioniert. So kann ich endlich wieder eine Antwort geben!

Schlafplatz Unterwegs

Wieder mal ein Termin in Bonn. Da ich ja bekanntlich Nachts lieber fahre hab ich mich gestern Abend einfach ins Auto gesetzt anstatt ins Bett zu gehen. Nach schoenen 5 Stunden Schlaf im bequemen Kombi; wir muessen ja sparen; hab ich nun einen herrlichen Blick auf einen See. Dank Navi bin irgenwo mitten im Gruenen, kurz vor Bonn. Einen wunderschoenen guten Morgen wuensche ich allen.

Lobende Worte

Dirk hatte es schon vor langer zeit mal gemacht und nun wollte ich auch endlich: Ein Fotobuch mit dem ApplePrintService erstellen. Als kleine Testreihe waehlte ich meine Fotoserie von Mama! und Papa!s Ankuft hier am Muenchener Hauptbahnhof. Ich dachte so bei mir, dass ich es dann der mama! schenken kann, die freut sich sicherlich ueber diese kleine Erinnerung. Also gesagt getan. In Apperture mein Buechlein zurecht layoutet und ab zu Apple. Es dauerte ca. 14 Tage bis ich endlich den grossen Brief in der Hand hielt. ich hatte das Buch in ca. A4 Format und Softcover bestellt und packte es gespannt aus: Gleich auf den ersten Blick entdeckte ich einen kleinen, ca. 5mm langen und schwarzen Strich auf der Titelseite.

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Ich war ziemlich veraergert, denn ein schwarzer Strich wirkt auf einer weissen Titelseite schon ziemlich doof. Ganz so schlimm wars dann nicht, war ja extra mal ein test und legte es ziemlich schnell unter „kann ja mal passieren“ ab. Nichts desto trotz habe ich natuerlich eine Mail an Apple geschrieben, das mein Buch mangelhaft war. Auch erwaehnte ich gleich, das es nicht so schlimm sei – aber bitte beim naechsten mal besser ;-). Prompt gabs eine Mail, dass ich das Buch doch bitte zurueck senden soll, sie wuerden es dann neu senden. Naja, .. beim letzten besuch in Bremerhaven zeigte ich das Buch natuerlich Mama! … und bekam es nicht wieder *lach*. Der Strich stoerte nicht und sie war nur begeistert. Papa! scannte dann die Titelseite fuer mich ein und die schickte ich wiederum zu Apple. Ich bemerkte nochmal das es nich wirklich schlimm sei, und wenn sie mir ne Freude machen wollen, dann machen wir Halbe/Halbe vom Originalpreis. Keinen Tag spaeter bekam ich die mail, dass Apple mir die Haelfte des Kaufpreises auf meine Kreditkarte zurueckgebucht hat – ich war begeistert! Eine kleine Dankesmail nochmal an Aplle und auch auf die bekam ich eine freundliche Antwort.
Das nenn ich mal Service, so machen Missgeschicke Spass! – Es sei bemerkt: Der Apple PrintServiceSuppoort liegt in Corc, Irland … was nicht heisst, dass ich nicht an Service in Deutschland glaube ;-)

Was fuer ein Wochenende

Die Jungens gaben was sie konnten: „Nicht Schnacken, Kopf innen Nacken!“

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Fuer heute nur Stichworte, denn meine Zeit ist knapp. Freitag Abend: Hans Soellner Konzert auf dem Tollwood; Gute Musik und super Stimmung – leider wie immer zu leise *grins* und irgendwie gabs da einen basar an suessen Fruechten. Ach ne, es war ja ein Kessel Buntes – oder wie wir nachher bemerkten: Ein Sack voll irgendwas *grins*. Freitag Nacht dann die Fahrt nach Bremerhaven mit einem fast regungslosen Dirk. Von 6:00 Uhr bis 9:30 Uhr ein bisschen Schlaf und dann Fruehstueck mit Eltern und Oma und danach ab an den Deich und bald zu Marco ins Rauchhaus. Dort eben Licht ueber Albe organisiert; hier geht der Dank nochmal an Albe und seinen Kumpel, von dem ich immer wieder seinen Namen vergesse :-( . Zwischendurch noch einen Tisch gebaut, Deutschland gewinnen sehen und zack den Bengi aus der Stadt abgeholt. Dicke und noch fettere Party hingelegt: Feuerspucken mit Sven der andere, Michael und Marco – auch wenn der eine oder andere von den Dreien zwischendurch mal einen Ausfallschritt benoetigte ;-). Viel Essen, viel zu Trinken (bei mir nur Wasser und etwas Sprite) und zu guter letzt zwei Religionsschueler von Nina, die rein zufaellig auf der Party vorbei schauten *lachgroehl* und Dirk um 5:30 Uhr aus der Buerger geholt. Wieder von 6:00 Uhr bis 10:00 Uhr ein bisschen Schlaf um dann um 11:00 Uhr mit einem im Koma liegenden Dirk Richtung Sueden loszuduesen. Gegen 16:00 Uhr wachte er mal auf ;-). Kurzfristige Entscheidung Dirk nicht in Muenchen zum Flughafen zu fahren, sondern direkt nach Duesseldorf. Gegen 17:00 Uhr Ankunft dort am Tagungshotel und sofort weiter nach Muenchen. Auf der Fahrt dickes Gewitter und Sturm, Baeume auf der rechten Fahrbahn und kleine Seen auf der linken Spur. Mit offenem Fenster bei Regen durch die Nacht geduest – nicht ohne die Wise Guys „Radio“ zu hoeren. Gegen 24:00 Uhr endlich auf den Hof in Muenchen gefahren: Knappe 2000km lagen hinter mir, auch viel Spass, viel Wasser und viel Muedigkeit, denn es ging endlich ins Bett. Die Nacht traeumte ich uebrigens nur vom Autofahren, Unfall bauen und Strassengraben und unueberwindbare Hindernisse .. ich fuhr also noch 9 Stunden weiter .. im Schlaf ;-)

Was fuer ein Traum

Da lieg ich wieder wie jeden Morgen in meinen letzten Traumzuegen. Der Wecker hoerte ich heut morgen schon einmal aber irgendetwas band mich ans Bett und so lag ich noch dort und wuehlte herum. Meiner Festplatte sei dank, dass ich die Nacht noch etwas laenger an der Kiste sass. Sechsunddreissig Minuten waren natuerlich nicht das Ende vom Lied und so war es heute besonders schwer aus dem Recih der Traeume zu entwischen. Im heutigen Traum finde ich mich in einem Supermarkt wieder. Wenn ich die Bilder richtig deute muesste es der alte Real Markt in Spaden sein .. hmm, oder doch der „Fuer Sie“ in Leherheide. Ich glaub es ist ein Mischmasch aus beiden Laeden meiner frueher Jugend. Innen eher Fuer Sie, aussen auf jeden Fall real ;-). Irgendwie scheint der Laden noch nicht wirklich geoeffnet zu haben, es ist frueh und irgendwie spuehre ich den Druck, dass ich gleich ins Buero muss – rechtzeitig. Aber irgendwas scheine ich zu benoetigen und wusel durch den Laden. Ein Mieser Schnitt meines Traumcutters befoerdert mich durch die Kasse ohne zu bezahlen und irgendwie kann ich beim besten Willen auch nicht erkennen was ich da jetzt so unbedingt gebraucht habe, aber egal – gerade als der Laden oeffnen will schlender ich schon wieder raus zum Auto. In meinen Traumgedanken denke ich darueber nach, dass es auf der Hinfahrt zum Supermarkt noch ziemlich dunkel war – und jetzt ploetzlich ist es hell. „So lange war ich doch gar nicht drin“ denke ich im Traum bei mir und sehe meinen Wagen. Ich haue mir sofort auf die Stirn: Klar, dass es dunkel war wenn ich diese komischen „FrostschutzScheibenDinger“ an allen meinen Scheiben angebracht habe. – Wisst ihr was fuer Dinger ich meine? Diese Alufoliendinger die sich Leute auf die Frontscheibe legen, damit sie morgens nicht kratzen muessen (bei den Themperaturen draussen macht es zwar nicht viel Sinn, aber wer weiss ;-). Ok, im Normalfall hat sie der Wind irgendwie verlegt und das Ding haelt meisstens nur einen kleinen Teil der Windschutzscheibe frei – bei mir aber waren sie wie festgeklebt. Alle 6 Scheiben: schoen zu. Und die Dinger waren in Blau – jaha, man watt schoen ;-). Der naechste Blick im Traum fiel auf den Kuehlergrill. „Ohh Gott“ – der ist voellig eingedellt, „kein Wunder, dass ich vorhin nichts gesehen habe“. Und im selben Moment als ich darueber nachdenke was ich nun wegen dem Schaden mache kommt mir auch in den Traumsinn, dass ich ziemlich gut gefahren sein muss, denn auf der Strecke zum Supermarkt finden sich doch ziemlich viele Kreuzungen und Kurven – und dann auch noch so super eingeparkt. Eine kurze Zeit denke ich im Traum noch ueber diese Situation nach und ueberlege mir wo ich wohl gegen gefahren bin, denn der Kuehlergrill ist wirklich ziemlich eingemantscht .. aber der Traum haelt nicht genuegend zeit fuer mich bereit, dass ich noch drauf kommen kann … Die Augen springen auf, und die ganze Strecke vom Bett zum Bad muss ich ueber dieses verrueckte Erlebnis nachdenken, … ganze 4 einhalb Meter. Einen schoenen guten Morgen wuensche ich!

Ja wattn Scheiss und doch geil

Ich schliess die Tuer meiner Wohnung auf und hoere sofort den Powermac pusten was das Zeug haellt. Meine laune bekommt sofort einen Daempfer, denn ich ahnte schon, dass meine kleine Kiste den tag ueber irgendwann abgestuerzt ist … naja dachte ich und schaltete nur beileufig den Mac aus und wieder ein. Ein spaeterer Blick zeige ein blinkendes Fragezeichen … grrrr … woher soll ich jetzt wissen was das wohl zu bedeutet hat – aber man hat ja einen Zweitmac und ziemlich schnell fand ich raus, dass es sich um einen Hardwarefehler handelt. Noch 5 Minuten spaeter war es klar: Die schoene Raptor 15k Platte, die erst vor ein paar Monaten in den Mac kam hat die Graetsche gemacht – wattn Scheiss.

festplatte.jpgEin Mann sorgt natuerlich vor und somit kam einige Minuten spaeter ne neue Platte ins Gehaeuse und die Neuinstallation angeschmissen. Wieder 12 Minuten spaeter war der Mac wieder oben – rein ins Netz, Raidcontrollertreiber runter gezogen und zack (fast) alles war wieder gut – einfach geil! Morgen muss ich wohl noch ein paar Programme nach installieren, aber um meine Daten machte ich mir keine Zeit sorgen. Die liegen hoch und trocken auf dem RAID5 System und waren ja auch zackig wieder eingebunden.

Nervig isses allemal, die zweite Platte innerhalb von 6 Monaten ist echt obernervig und ich bin froh, dass so eine Neuinstallation so schnell und ohne Datenverlusst von statten geht – nu geh ich aber ins Bett. Die Zahl des Tages fuer heute lautet: 36 Minuten – Solange hats gedauert bis die Kiste wieder lief.

Zahl des Tages: 24 Stunden

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Ha! Ich erinnere mich als ob es gestern war. Frau Finger fragte uns nach den Tagen, nach Tag und Nacht und deren Laenge. Ganz stolz sagte ich damals, dass die Tage im Sommer laenger sind und wurde fuer diese Aussage gleich abgewatscht. Das sei Quatsch sagte meine Lehrerin, alle Tage im Jahr sind gleich lang meinte sie, 24 Stunden. – Damit versetzte sie mir im zarten Alter von 10 Jahren einen ganz schoenen Schlag den ich bis heute nicht verkraftet habe, was man daran sieht das ich jedes Jahr am 21. Juni an diesen Tag damals denken muss. An die Situation wie sie meinte es besser wissen zu muessen, wie sie mir weismachen wollte das alle Tage gleich lang sind. Jetzt weiss es die Welt und die Presse besser. Alle Jahre wieder preisen sie den laengsten Tag des Jahres an – ueberall liesst man nichts anderes, und ein nicht naeher genanntes schwedisches Moebelhaus verwendet den laengsten Tag des Jahres sogar in ihrer Werbung: Mitsommernacht.

Liebe Frau Finger. Wieder mal hat sich bewiesen, dass es nur einen geben kann (wie den Grashalm) und der bin ich. Ich hab recht *baaaeeeehhhhh* [ZungeRausstreck].

Vielleicht wars damals aber so wie es den Menschen noch heute passiert: Einfach aneinander vorbei geredet anstatt einander richtig zuzuhoeren…

Der Fotokatalog ist da.

Lange Monate habe ich gegruebelt und nach einer guten und auch verwaltbaren Loesung fuer unser grosses Fotoarchiv gesucht. Irgendwann hab ich mich mit der Familie zusammen entschieden wie wirs machen – und da habt ihr nun den Salat: Es wird Iview Media Pro benutzt und pasta.

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Keine Fotos mehr einzelnd online, sondern nur noch einen Fotokatalog der aber suchtechnisch – und vor allen Dingen wiederfindtechnisch einfach unschlagbar ist. So koennt ihr mit den selben Mitteln suchen & finden wie wir!

Wie das genau funktioniert findet ihr unter Fotokatalog. Kommentare koennt ihr dort keine mehr hinterlassen (noch nicht), aber da gab es ja eh kein grosses Interesse mehr dran.

Zahl des Tages: 38 Milliarden Euro

Ich sitz da so in meinem Auto und duese im Sauseschritt ueber die Autobahn zu meiner Liebsten. Manchmal hoere ich dabei ja auch Radio, meisst zu der Zeit wo diese wichtigen Informationen zur vollen Stunde aus den Lautsprechern droehnen. Dieses mal gab mir die Sprecherin bekannt, dass unser Land – also wir – uns um neue 38 Millarden Euro neu Verschulden wollen – puhh ne ganze Ecke dachte ich und fuhr weiter. Da ich den Haushaltsplan leider nicht waehrend der Fahrt studieren konnte gingen mir in folgender Situation ein ganz anderer Ansatz durch den Kopf:

zittau_7.jpg„Man stelle sich eine zweispurige Autobahn vor. Am Horizont ein LKW auf der rechten Spur und vom Raser aus gesehen noch weeeeeeeit davor ein PKW auf der selben Spur. Ein geschultes Auge schaetzt die Geschwindigkeit des PKWs mal auf „Geschwindigkeit LKW+10″. Auf der Linken Spur ein nicht naeher benannter Fahrer mit einer weit aus hoeren Geschwindigkeit. Ansonsten ist auf der Autobahn auch im Rueckspiegel des nicht naeher benannten Fahrers nichts zu sehen. Rein aus Gewohnheit wandert der Fuss des schnellen PKW-Fahrers auf der linken Spur ueber die Bremse .. nur einfach kurz drueber. Der Tempomat sorg ja schon fuer Geschwindigkeit und so kann einfach schneller reagiert werden – auch wenn in dieser Situation ueberhaupt kein Grund besteht, dass der langsame PKW auf die linke Spur schert .. aber aaaaaaaarrrrrrrrrrrggggg – da ist es schon passiert. Der PKW tuckert kurz vor dem schnell fahrenden PKW auf die linke Spur und der hintere Fahrer freut sich ueber die Eingebung mit dem Fuss ueber die Bremse und reisst zusaetzlich noch das Lenkrad rum um nicht ganz so hart abbremsen zu muessen. Bis zum LKW ist ja noch lange hin.“

So, die ersten von euch wuerden jetzt auf den hinteren Wagen Schimpfen: „Der soll doch nich so schnell fahren, die Sau!“ – hmm, von einer Geschwindigkeitsbegrenzung war hier nicht die rede. Der andere Teil von euch wird schimpfen: „Sackgesicht da vorne, warum schert die aus, die dammige Sau die!“ – Tja, aber Sven! hat mal wieder etwas weiter gedacht und so sollten wir uns alle bei beiden Fahrern bedanken – Jawoll! 38 Milliarden neue Schulden muessen wir aufnehmen, weil wir einfach zuwenig von unseren Penunsen abgegeben haben damit hier im Lande alles rund laeuft und da frage ich mich doch wie hoch die Neuverschuldung waere, wuerden wir nicht unmengen von diesen beiden Fahrertypen haben. – Na, … immer noch nicht gerafft? Is doch ganz klar. Fuer jede dieser Bremsmanover muss der Hintermann wieder beschleunigen, und ich sage euch: Das wird er auch, und nicht zu knapp. Der Sprit wird nur so durch seinen Auspuff spritzen. Wenn wir uns an meinen Eintrag von vor ein paar Wochen erinnern – dann wissen wir 83 Cent gehen pro Liter an die Stattskasse. Ueberschlagene 100 „Mehrliter“ pro „Rasernase“ und Monat sind da locker drin. – Na das muss man sich mal im Gehirn zergehen lassen!

Vorsichtige Gehirnspielerein von mir gehen von einer Neuverschulung von weit mehr als 40 Milliarden aus wenn wir diese beiden Fahrertypen nicht haetten – und bedenkt, nur in Symbiose funktioniert das Spiel … also liebe Raser: Wartet naechstes mal mit dem Fluchen etwas wenn ihr mal wieder eine Schnecke vor euch habt die ausschert – und ihr liebe ausscherenden Schnecken: macht weiter was ihr bisher getan habt, denkt nicht weiter nach – ohne euch gehts nich, danke!

Alle die brav und vorausschauend Fahren sei gesagt: Mit euch kommen wir nicht weiter. Ihr kostet uns zuviel Geld!

Aber ganz ehrlich; mir ist Geld ja schon immer egal gewesen ;-)