Impression vom Meer

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Ja, die Wehmut nach dem Meer; sie ist noch nicht vorbei und ein bisschen sollt Ihr mit diesem Bild teilhaben. Aufgenommen auf Fischland/Darss am Leuchtturm naehe Prerow.

Eines der letzten U-Bootveteranentreffen mit Opa! hat in Prerow stattgefunden, die alten Herren haben sich so dabei in die Klotten bekommen, das sie unabhaengig voneinander, ohne Abschied zu nehmen und heimlich in der Nacht das Weite gesucht. Aehnlich stur wie die Moewen und ich waren sie damals und wer weiss, vielleicht sind wir Wagners und/oder auch die Maenner ueberhaupt ein bisschen mit den Moewen verwandt ;-).
Diese erste Impression von unserem Sommerurlaub widme ich desshalb allen die wie wir immer ein bisschen Stur sein koennen/wollen/muessen.

DSL Router hinueber = offline

Tja, vielleicht hat mein Router die Dauerbelasstung nach den drei Wochen rechnerabstinenz einfach nicht verkraftet :-(. Irgendwann war einfach der Link vom Modem zum Router wech und weitere Tests ergaben, dass es der Router sein muss. Mal gucken wie lange ichs ohne Netz aushalte ;-) – Drei Tage nach dem Unglueck hab ich immer noch keine neue Hardware gekauft .. ok, ich bin zur Zeit auch bei Lysann wo dann doch eine Verbindung besteht, aber mal gucken wies mir Montag geht …. einfach offline … irgendwie gruselt es mir davor, ich weiss gar nicht was ich da in Muenchen soll?!

Wie immer nach dem Sommerurlaub: Miese Laune!

Es ist schon komisch. jedes jahr dieselbe Leier. nach meiner Sommertour brauche ich mindestens zwei Wochen um mich hier in Muenchen wenigstens einigermassen zu aklimatisieren und nicht jeden gleich anzupoebeln. Das Wasser fehlt mir jedes Jahr mehr und eben um diese Jahreszeit ist es am schlimmsten. Ich koennte wie jedes Jahr alles hinschmeissen und beschaeftige mich Stunden lang mit einem Taschenrechner wie und unter welchen Bedingungen das moeglich ist.

Hinten raus kommt immer das gleiche: Der Job hier ist sicher und “bequem”, und drum bleib ich hier und bleib genervt und gewoehn mich halt wieder dran und warte aufs naechste Jahr :-(. Wie immer um diese Jahreszeit welse ich dann auch die Gebrauchtbootsmaerkte, aber es ist nicht einfach. Erstens ist es mit dem Liegeplatz eine Farce – Muenchen, Wassertechnisch echt n bisschen beschissen gelegen ;-) und dann ist ja Herbst, die Aussicht auf den Winter verschiebt die Entscheidung und das Geld wird wieder fuer einen Computer ausgegeben, denn den kann man ja im Winter besser gebrauchen und irgendwann gehts ja auch wieder mit meiner Seensucht – und zack habe ich naechstes Jahr wieder diesen Kampf :-(.

Kann mir nicht mal einer motivierend unter die Arme greifen, mich an die Hand nehmen und mich zu einem Segelboot fuehren. Ich glaube, dass wuerde mir hier unten in “Norditalien” schon helfen. Wer weiss jemanden hier in der Gegend (ich hab n Auto, dass heist: “In der Gegend” kann auch 1000km weg sein), der mich mal mitsegeln laesst, der einen schon lange nicht mehr auf dem Wasser gewesenen Heimatlosen mitnimmt. Jemanden, der Kontakt zu einem Segelclub hat, jemanden der vielleicht keine Lust oder Kraft mehr fuer sein Boot hat und es in Liebevolle Haende abgeben moechte … wer jemanden weiss, der einen Kontakt kennt der mit Segeln zu tun hat …

Wer irgendwas in die Richtung weiss schreibt mir bitte eine mail an sven@lieblos.de oder einen Kommentar!

Ich brauch einfach Wasser unterm Arsch!

Die Thomas Katastrophe

Papa! und ich unterhielten uns am Samstag in Bremerhaven drueber. Gestern fand ich einen Artikel ueber die Katastrophe in der neuen Mare und heute ist genau dieser Artikel auf spiegel.de zu lesen. Wen also ein bisschen Geschichte rund um Bremerhaven interessiert (Blut ist natuerlich genuegend dabei) dem sei diese kurze Zusammenfassung was da damals am Kai passierte, empfohlen.


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Und schon Damals gings nur ums Geld …

Ab nach Hause

Gleich gehts wieder los nach Muenchen. Nachdem wir uns hier bei Mama! zwei Tage die Baeuche voll geschlagen haben fahren wir die Nacht wieder nach Muenchen. Hoffe, dass unser Kombi die Raeder und unsere vollen Baeuche auch in diesem Zustand wieder nach hause schafft. Wie Papa schon sagt: Die Dehnbarkeit der Haut ist erreicht ;-)

Michi is uebrigens seit einigen Wochen zweites mal Papa, dass durfte ich auch mal eben zwischendurch erfahren. Ein kleines Maedchen hat die Familie Kompletiert und der andere Sven! kommt wieder nach Bremerhaven! Ansonsten gabs nich viel Neues in Bremrhaven und ohne das gute Essen haetten wir hier nicht viel erlebt ;)

Nur eine kleine Anekdote: Ich schenkte mir in mein Glas Wasser nach und liess einen Schluck in der Flasche. Mama! und Papa! schrien sofort, dass ich den Rest auch ins Glas schuetten solle. Ich verneinte, da es nicht passen wuerde. Es war noch zu viel in der Flasche. Aber neee, sie liessen nicht ab und ich solle schuetten. Also schuettet ich bis die Flasche leer war und das Wasser auf dem Tisch lag. Mir wollte ja keiner glauben! Das Wasser war zu viel *lach* …. zumindest fuer das Glas ;-)

Und was lernen wir daraus? Manchmal kann man auch mal auf Sven! hoeren *grins* ;-)

Update: Morgens gegen 4:30 Uhr kamen wir in Muenchen an. Die Fahrt ging glatt von den Reifen und wir brauchten nur kanppe 5 1/2 Stunden inkl. Tanken und einmal Extrapinkeln ;). Die Fahrt Nachts is mir wirklich lieber, es tummeln sich einfach mehr Dauerfahrer auf der Autobahn und so war einmal republikdurchqueren (Bremerhaven -> Muenchen) in der kurzen Zeit moeglich. Nur zwei Busse haben mich sicherlich einige Jahre meines Lebens gekostet, und einer ganz besonders. Ploetzlich schert er aus und du hast eine dicke und hohe Wand vor dir! Mit wahnwitzigen Bewegungen meines Fingers an der Lichthupe konnte ich den Busfahrer aber dazu bewegen doch wieder nach rechts rueber zu scheren; die Insassen muessen dabei ganz schoen durchgeschuettelt worden sein. Was mich an dieser Situation faszinierte, waren die Entscheidungen die bei mir in bruchteilen von Sekunden im Kopf passierten: War unser Auto doch mit zwei Raedern und den Paktaschen beladen und haette ich diesem Moment eine Vollbremsung hingelegt wie sie noetig gewesen waere, wenn der Bus nicht wieder rueber geschwert waere, dann haetten Lysann und ich sicherlich ein paar Sachen von Hinten am Kopf gehabt. Klar waren die Raeder gesichert, aber die Fliehkraft haette kein Haltegummi ausgehalten. Irgendwas in mir machte aber keine Vollbremmsung und es passte alles ganz genau und nichts flog durch die Gegend und nichts ist passiert. Woher aber nahm ich diese Intuition?

Vielleicht gibts doch sowas wie ein BauchgefuehlDanke!