Datt Lager

Erst war es ein Scherz in meinem Kopf: „Ich sollte mal langsam Inventur machen“ und dann wurde es eine Notwendigkeit. Ich hab da mal Inventur gemacht und aufgeschrieben, was da in meinem Lager alles Lungert. Weniger um das Freunden zur Verfügung zu stellen, sondern damit ich selbst noch weiss, was genau denn alles so da sein müsste, damit ich den Anderen auch noch was in China lasse ;-)

Faszinierend ist ja auch: Lagerhaltung kann ich besser als das Basteln selbst ;-) Aber egal, macht Spass und ggf. sollte ich auch mal von meinem Kinderspielzeug, meinem Lego, mal ne Lagerliste erstellen …. wer hat Lust zum Steinezählen vorbei zu schauen? ;-)

Die Liste: teile_inventar

Ladet euch die Liste runter und macht nen ‚grep -i‘ drauf. So findet ihr schnell, was da ist und wer etwas schneller als Chinalieferzeiten benötigt gibt ne Mail oder ein Laut von sich. Dies ist keine offizielle Verkaufsliste, dieses ist eine „Wenn jemand was im Freundes- oder Ortschaftskreis schnell mal benötigt“ Liste.

Ich werde sie hier aktuell halten (Wochen/Veränderungsbasis) und noch meinen anderen irgendwie IT relevanten Kram hinzufügen, der im Nachbarlager schlummert ;) – Dann hört ggf. endlich das „Ach hättste man was gesagt, hab ich noch liegen“ Gejammer auf ;-)

Wer ist eig. mein Erbe? Der/Die sollte sich langsam schon mal freuen – so ein inventarisiertes und aufgeräumtes Erbe hat sicherlich noch keiner angetreten *lach* .. ähh Moooment .. ich brauch noch etwas .. bin noch nicht fertig mit sortieren! Dauert noch! ;)

 

Netzteil für ESP, Arduino & Co

Damit ich nicht immer ein passendes Netzteil suchen muss, wenn ich mal wieder einer meiner Bastelein auch ohne USB Anschluss auf meinem Schreibtisch ausprobieren will, habe ich mir ein kleines Netzteil gebastelt.

Basierend auf einem DP20V2A* und zwei LM2596* hab ich nun ein Netzteil, welches mir 3,3V, 5V, 12V direkt ausgibt. Dazu noch einen variablen Ausgang vom DP20V2A. So bekomme ich fast alles, was ich zwischen nix und 12V, 2A benötigen könnte.

Noch nicht eingebaut, da noch nicht geliefert: USB Anschlüsse für 3,3V und 5V.

Man nehme die besagten Teile und packe noch 5 Stück 5.5×2.1 Buchsen* für die Anschlüsse drauf, dazu noch 4 x M3 Schrauben um den Deckel fest mit dem Gehäuse zu verschrauben, ein paar Kabel und den Lötkolben und schon kann man das ausgedruckte Gehäuse mit den Komponenten versorgen.  Natürlich benötigt man noch eine Stromversorgung – Ein Netzteil für das Netzteil ;-) Ich verwende ein ausgedientes 12V, 2A Steckernetzteil mit entsprechendem 5.5×2.1 Anschluss.

Wie fast überall bei meinen Gehäusen können die LM2596 einfach „eingeklickt“ werden, Schrauben benötigt man wirklich nur für den Deckel, denn auch wenn der gut sitzt – durch das An- und Abstecken der Anschlusskabel hab ich es dann doch lieber wirklich fest.

Man könnte sich noch überlegen einen Stein reinzukleben, damit es etwas schwerer wird. Die Bedienung würde damit sicherlich noch etwas einfacher werden, da es dann nicht so schnell verrutscht. Ich werde mal gucken ob/wie sich das realisieren lässt.

Die Druckdatein findet ihr auf thingiverse.com: https://www.thingiverse.com/thing:2809082

Für die Anschlusskabel benutze ich die erwähnten 5.5×2.1 Anschlüssen auf der Seite des Netzteils und auf der anderen Seite, was ich eben benötige. Bei mir sind dies meisst Pins für ein Breadboard. Durch die verwendeten Anschlüsse am Netzteil kann hier alles angeschossen werden, was man benötigt, man muss sich halt nur ein paar Anschlusskabel basteln.

*) Die Links entsprechen KEINER Kaufempfehlung, sie dienen nur der Erklärung was ich verwendet habe.

UPDATE 02/03:
Ein paar Tage später nun auch mit USB Anschlüssen. Meine Löcher waren einen Ticken zu groß, Heisskleber half hier – Ich denke man sollte die eh ankleben um sie nicht irgendwann in der Hand zu haben:

Es artet aus – wie immer ;-)

Tja, kaum ist das Wochenende da rumpelt es wieder in der Kiste. An zwöf Ecken wird gleichzeitig geschraubt und ich hoffe jedes mal nicht den Überblick zu verlieren. Nachdem die ersten Sensoren in mein Dashboar intergriert waren (ich erwähnte: Grafana) ging es daran auch die anderen Infrastrukturkomponenten dort sichtbar zu machen – zumindest das „sinnvolle“ ;-)

Der Überblick: Temperaturen. „Sinnvoll“ tatsächlich für das Fleisch in den Gefriertruhen und für die Überwachung des Keramik-Brennofens der Froo.

Als erstes wollte ich meinen DSL Leitungszustand sehen – letzte Woche waren wir tatsächlich ein paar Tage mit geringerer Bandbreite angebunden als bezahlt und ich merkte das erst subjektiv. Drum gesucht und nicht wirklich gefunden: Aus diesem Grund aus Codeschnippseln im Netz mal ein kleines Komandozeilentool gebastelt um verschiedene Dinge der Fritzbox abzufragen (ja, kommt online – doch Schritt für Schritt ;-). und ein Zweites um diese Infos dann zum MQTT Server zu geben.

Nebenbei kam ich beim python-phao-mqtt weiter und ich hab meinen ersten rudimentären Überwachungsclient für Linux & macOS der auf den Servern laufen kann. Dieser sendet nicht nur den Onlinestatus – und eben Offline per MQTT Last-Will, sondern auch die laufenden Services ganz einfach per aktueller Prozessliste minus meiner Ausschlussliste, was ich nicht sehen will = dynamische Prozessliste die ich übermittelt bekomme.

Der mehr technische Blick: Was läuft, was lief wann nicht und Personenerkennung über WLAN Signalstärke der Sensoren ;-)

Läuft alles noch nicht so rund, wie ich möchte. Insbesondere die Sensoren melden sich für meinen geschmack noch zu häufig beim MQTT Broker ab und an – ggf liegt das am WLAN, welches ich nebenbei ja auch umgebaut habe. Nicht nur für die Froo, sondern auch für die Sensoren ;) gibt es jetzt ein ziemlich flächendeckendes Mesh aus drei Asus Routern – willkommen in der neuen Welt ;)

Ich mag WLAN ja nicht so, kennt ihr ja – aber was solls – wenns Daten bringt ‚;-) Schon echt faszinierend, was ich aus meinen Popeldaten für Rückschlüsse bez Anwesenheit von Personen und ähnlich schliessen kann. Bringt mich nicht auf die glücklichere Seite des Lebens – rein Welt-Gesamtbetrachtungstechnisch, aber wenigstens weiss ich nun ob es dem Fleisch in der Truhe auch gut geht, das ist wichtig!

PS: Wer in Bremerhaven / Cuxhaven und Umzu irgendein Kleinteil bez. Arduino, ESP8266 und Zubehör, wie Sensoren, Kabel, Ersatzteile für den Creality CR10-S benötigt, der gebe Bescheid: Ich mach den Arduino Späti.

Ich kann zwar für keine Verfügbarkeit garantieren – aber der Postboote meint: Chinas Lager müssten nun leer sein und er wundert sich jeden Tag, das er noch was bringen kann … es ist ja echt fein: Wenn man vor monaten mal angefangen hat was in China zu bestellen, dann trudelt das ja zeitlich sehr variant ein und jeder Tag ist eine Überraschung. Was kommt heute,? „Brauche“ ich das vor anderem Zeug oder leg ich das nur noch auf Halde, weil ich auf Grund der langen Lieferzeit schon vergessen habe, was das überhaupt ist?! ;) Haben ist ja bekanntlich besser als brauchen – und irgendwie nervt es halt, wenn man ne Idee hat und mn dann auf ein Teil wochenlang warten muss – die Wahrscheinlichkeit der Teileverfügbarkeit muss steigen ;) … manchmal klappt es schon sehr gut: Idee & einfach dafür in die Kisten greifen. Sehr fein. Ist halt Lego für „Erwachsende“ … und schon da half nur Quanti- & Diversität ;-)

 

KleinDing Produktion läuft.

Da die Sensorprodution läuft gab es schon jetzt am Wochenede mit dem Herrn D aus M zusammen eine etwas längliche Config-Session um Grafana, InfluxDB und Homie produktiv zu nehmen. Ich hab nämlich keine Lust irgendwann hunderte von Sensoren umstellen zu müssen ;-) – Mal endlich wurde Verschlüsselung & Co aktiviert und dazu noch eine etwas allgemeinere Erreichbarkeit sichergestellt. Vom nachfolgenden WLAN Umbau ,damit die Sensoren auch an jeder Ecke Netz haben, reden wir mal nicht. Und wie gesagt: Immer wenn Zeit war wurde weiter an meiner Unkenntnis des Lötens & der Elektronik gefeilt ;-) Irgendwie ist das löten ja für mich zur Winter-Meditation geworden…

Nach dem Waschmaschinensensor war ein Sensor für unsere Gefriertruhen auf dem Plan – wie schon im vorherigen Beitrag geschrieben sollen die Nachricht geben, wenn sie mal zu warm werden. Dafür musste ein neuer Sensor her, ein wasserdichter Temperatursensor DS18B20 der über I2C Protokoll angeschlossen wird – wieder viel falsch gemacht, ausprobiert, berichtigt & gelernt. Dazu noch ein Gehäuse nach meinem neuen „KleinDinger“-Standard gefertig und fein. Insgesamt ging das relativ fix für mein zweiten Versuch nen Prototypboard zu löten gar nicht mal so unzufriedenstellend. Dieses mal schon mit Silberdraht, anstatt 100% fliegende Leitungen.

Gleich hinterher gabs das etwas schwierigere Modell: Gas Sensor für die Schiffsbrücke. Die Froo heizt da im Winter mit Gas, und auch wenn die Heizung selbst schon nen Sensor haben soll: Trau, schau, wem. Außerdem kann das eingebaute Teil ja keine SMS senden ;)

Wenn ich beim zweiten Sensor basteln schon manches Mal gedacht hab: Jetzt hab ichs verstanden, so war es hier wieder wie so häufig: Immer einen Schritt vor, zwei zurück, sich Ruhe einreden, Aha-Erlebnis sofort wieder zunichte machen und trotzdem irgendwie vorwärts kommen und Spass haben. Das sind einfach wahnsinnig viele Komponeten, dazu an jeder Ecke neue Themen und dadurch andauern Unsicherheit bezüglich der Ursache, wenn etwas nicht klappt.

Hier mal eben neu: Gas Sensor MQ5 und Shift-Level Converter von 5 auf 3.3v und oben druff noch ein Buzzer zum Piepen. Ewas komplexer als Sensor zwei und zusätzlich auch mit Bauteilmodifikation – SMD LED auf dem Board des Gassensors raus und eine externe LED ran, damit die Kontrolleuchte vernünftig ins Gehäuse integriert werden kann.

Noch zackig ein Gehäuse (es wird tatsächlich langsam fein beim Deseign ;) nach Sveni Standard – auch, wenn es etwas höher muss, kein Problem: mein Workflow in Blender läuft langsam.

Ganz nebenbei hab ich meine Sourcecodes zusammengeführt und vereinheitlicht. Ich möchte nur eine Firmware auf allen Sensoren haben, jedoch möchte ich jeweils nur den benötigten Code kompiliert haben, der für die eingebauten Sensoren notwendig ist. Also eine Datei, für die Sensoren ein paar Variablen setzen, kompilieren und gut. Das läuft soweit für die bisher verwendeten Bauteile und auch wieder ne Ecke gelernt ;)

In der Praxis hat sich das zusammen mit den steckbaren, größeren Bauteilen wie Wemos & Tempsensor schon als sehr fein herausgestellt. Hatte ich hier erst den BMP280 verbaut (Temperatursensor ohne Luftfeuchtigkeit, dafür mit Luftdruck) stellte ich dann fest, dass mich auf der Brücke ja doch die Luftfeuchtigkeit interessiert. Also schnell nen BME280 aus dem Fach, Pins drangelötet, aufgesteckt und Variable im Sourcecode angepasst. Läuft.

Im weiteren Verlauf meiner Tüddelagen werde ich meine Datein hier dann veröffentlichen. Kann dann jeder selbst etwas drauss machen, wenn er will – oder drüber schmunzeln, mir wurscht ;)

 

Die Waschmaschine ist fertig. (2/2)

Wie in Teil 1 Berichtet funktionierte meine Lösung ganz fein – dennoch ergaben sich beim Basteln des Produktionsversion des KleinDigs ein paar Probleme. Der DHT22 Sensor wollte nicht mehr so, wie ich will. Lange Zeit dachte ich an einen Fehler bei mir, denn die gelötete Kleinplatine sah schon etwas komplexer aus, als mein Aussensensor. Ich Teste dort, lötete hier um, nahm einen anderen DHT22 Sensor, einen anderen Wemos D1 Mini – bis ich davon Drei durch hatte und keine Verbesserung feststellte: Der Sensor funktionierte und versagte seinen Dienst, wie es ihm passte. Ich fand einfach keine Möglichkeit das sicher zu reproduzieren oder zu entfernen.

Alles etwas klein für mich, aber was solls.

Das der Sensor nicht der Genauste war wusste ich, aber das tat nichts zur Sache. Ich lass im Netz auch über ähnliche Probleme und irgendwie nirgens eine feine Lösung. Naja, dachte ich – dann nehm ich doch mal nen neuen Sensor von Bosch, den ich immer vermieden hatte da der auch noch den Luftdruck messen kann – was ich ja gar nicht brauche. Der Kostet auch noch ganze 70 Cent mehr (2,80 zu 3,50 ungefähr) also würde es ja „eigentlich“ auch der DHT tun, – aber der will nun am Wemos einfach nicht.

BME280 (links) und Wemos D1 Mini (rechts) mit Debugverlötung.

 

Und der Tuts. Der BME280 von Bosch misst was das Zeug haelt und doch ist die Freude nur von kurzer Dauer – denn auch da erscheinen auch nach vielem Umlöten, Hardwaretesten und mich selbst mit meinen Lötkenntnissen immer wieder in Frage stellen, einfach nicht alle Werte auf meinem MQTT Broker.

Passt mit etwas nachhelfen ins erstellte Gehäuse. Ganz ohne Schrauben.

Bis ich darauf komme mal im Log zu gucken ob  die Daten auch tatsächlich nicht vom Sensor gemessen werden können (wovon ich die Ganze Zeit ausging als Werte fehlten) dauerte es etwas. Und faszinierend – alle Werte wurden einwandfrei gemessen. An meinen miesen Lötfertigkeiten liegt es also nicht und irgendwie waren die letzten zwei Stunden Verwirrung ganz umsonst. Es muss was am Sourcecode sein. Komischweise hatte ich bis auf die Änderung des Sensors und eben das Hinzufügen eines weiteren Messwertes (Luftdruck) nichts gemacht.

Ich lass die betreffenden Stellen mehrfach, grübelte und Verzeweifelte fast. Irgendwann kam mir der Gedanke: Der sendet nur den den ersten Wert von der Reihe die ich ausgeben will – hmmmmm …. ob da ein Timingproblem besteht und der sich bei den darauffolgenden Ausgaben verschluckt? – Probieren wir mal einen delay dazwischen. Heureka! Es geht. Faszinierend wie dieses Thema bei den KleinDingern immer näher rückt. Andauernd ist da etwas mit – man merkt, man ist etwas Hardwarenaher unterwegs ;)

Seis drum: Bis mir jemand Anderes einen besseren Lösungsvorschlag macht bleiben die delay(100) im Code und ich erfreu mich daran, das es läuft.

Der erste Proktuktionstest wurde bestanden: Die Froo fand die erste „Waschmaschine ist fertig!“ Nachricht auf ihrem Handy. Fein.

Eben varioPerfekt. Kein Aufschrauben der Maschine & immer frische SMS.

Weiter gehts mit den Gefriertruhen im Abstellraum. Da hatten wir schon mal einen ungeplanten Ausfall. Brachte uns damals zwar ein Schlemmerwochenende, weil die guten RInderstücke alle weg mussten, dennoch wüsste ich zukünftig gern früher Bescheid, wenn so etwas passiert. Dann lassen sich besser Gäste einladen – ist für jeden genug drin ;)

Es kommen also in beide Gefriertruhen Thermometer. Hab ich wieder was zu mokeln. Ihr werdet es sicherlich lesen …

Die Waschmaschine ist fertig. (1/2)

Wie im vorherigen Beitrag erwähnt: Min Froo braucht nen Tritt, … ähh TriGGer wenn die Waschmaschine ihre Arbeit getan hat. Ja, sie piept nervig, aber das ist bis zur Schiffsbrücke kläglich verhallt.

Aufschrauben is nich – also brauchte ich eine Lösung von aussen und liess mich hier bei bitluni inspirieren.

Ein Wemos D1 mini bekommt Photoresistor, Temperatur- & Luftfeuchtigkeitsmesser (die Umgebung checken wir gleich mit ;-).

Prototyp – It works.

Die Nachrichten senden wir an den MQTT Broker mosquitto und greifen uns die über Node Red ab und lassen daraus ein kleines Dashboard basteln (welches eigentlich gar nicht wirklich gebaucht wird, aber naja – mokeln wir halt mit ;). Dazu ein Workflow um dann bei fertiger Waschmaschine eine SMS rauszusenden.

Workflow in Node-Red. Ich versuche den hier noch einzubinden.

Damit dies funktioniert benötigt die Waschmaschine eine LED, die anzeigt ob die Maschine aktiv oder fertig ist. Nach einem Testlauf habe ich schnell die jeweiligen Helligkeitswerte des Photoresistors raus und kann den entsprechen Workflow basten: Wenn Licht sich relevant Ändert und sehr gering ist, dann ist die Maschine aus und sendet eine SMS. Es wird keine Nachricht versendet, wenn die Maschine angestellt wird – da steht man ja direkt davor #;)

Ich hatte in Bisschen mit dem SMS Code zu kämpfen: Der Empfang ist natürlich sehr schlecht bei mir am Schreibisch und so gab es andauernd beim testen „kein Netz“ und auch das ansprechen der seriellen Schnittstell mit AT Kommandos unter Node Red ist etwas gewöhnungsbedürftig. Em Ende jedoch: „It works for me“ – also alles fein.

Nun werd ich entspannt ein kleines Gehäuse designen, modellieren & ausrucken und das Kleinding kann in Produktion gehen. Ab sofort schaffen -wir- 7 Ladungen pro Tag! ;-) … Ja, ich denke ich werde noch einen Bewegungssensor implementieren damit ich auch checken kann ob in entsprechender Zeit reagiert wurde – anonsten drossel ich einfach das Internet …

… Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Froo drüber nachgedacht hat was passiert, wenn sie mich auf eine solche Idee bringt …

Als Optimierung werde ich versuchen die Aktivität der Waschmaschine über den Stromverbrauch zu messen – dann hat man keine sichtbaren Teile mehr vorne an der Front (Photoresistor). Dazu habe ich Teile bestellt und werde dann berichten.

Mal eben IOT – Oder: MQTT, NodeRed, Mosquitto & Homie

Bisher konnte ich mich aus den Netzangebundenen-Kleinteilein (IOT) ja gut raushalten: Es gab einfach keine Anwendungsgebiete für mich.

Nunja, hat man ne Froo, kommen auch „Anwendungsgebiete“ ;) – Insbesondere wenn einem die Froo nicht effizient genug ist. Bekommt sie doch tatsächlich nie zeitnah mit, wenn die Waschmaschine fertig ist. Meisst merkt sie es abends kurz vorm Schlafengehen und macht dann „schnell noch“ den Trockner“ an – danke, da kann der mich bei meinen Nachtgedanken noch ein paar Stunden begleiten. Ihr könnt jetzt selber Entscheiden ob nun tatsächlich die Froo Trigger war mich damit zu beschäftigen, oder einfach mein Wille abends Ruhe zu haben.

Und wie ich so bin – wieder mal was neues zum Tüddeln und tagelang geht es neben den aktuellen Projekten (insbesondere mein neues Spielzeug) auch drum mal einen Überblick über die heutigen Möglichkeiten in diesem Bereich zu bekommen. Da sind Entscheidungen für die Hardware, Hardwareprogrammierung und Automatisierungs- und Darstellungssoftware zu fällen. Und wenn man da mal mit begonnen hat sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Da ist einfach wahnsinnig viel Bewegung in der Entwicklung und Entscheidungen für eine Lösung oder Produkt haben wahrscheinlich nur eine geringe Halbwertszeit, aber egal: Ich setze erstmal auf MQTT (Protokoll), daszu Mosquitto als „Koordinator für die MQTT Nachrichten“und für Darstellung als Webseite inkl Automatisierungsworkflows: Node-Red. Als Hardware kommt vorrangig der ESP8266 in Form von Wemos D1 Minis zum Einsatz, den ich über die Arduino IDE mit Homie programmiere. Natürlich hege ich gewisse Bedenken bei einer netzanbindung von solch Dingen, aus diesem Grund gibt es auch keinen Internetanschluss für die Kleinkastenwelt. Es bleibt im Haus, was ins haus gehört – und wenn es denn wirklich mal raus muss: Ein kleines SMS Gateway hab ich uns auch gebastelt.

Oben links der Raspbery mit Mosquitto & Node Red, rechts der GSM USB-Stick.

Für die zentralen Komponenten habe ich einen Raspberry Pi aufgesetzt – das Ding gefällt mir für solch Dinge sehr. Tut ja auch ohne Murren seine Arbeit beim Octopi – und wer weiss, ggf habe ich irgendwann nen Stapel von denen (ich mag Hardwareseparierung )

Neben dem Aneignen der ausgesuchten Software musste ich natürlich diverse andere Dinge ausprobieren – das bringt das Hirn schnell zum kochen als Mitvierziger. Aber seis drum, heisst ja auch nicht umsonst beim Kochen: Kurz vorm Ende noch einmal richtig Aufkochen *grins* – Da kommen dann die leckersten Sachen raus – und so natürlich auch hier ;-)

Ich denke da gibt es viel guten Stoff, den man nutzen kann. Egal ob es nun die Hard- und Software íst, die ich mir nun ausgeguckt habe – findet euer Ding und nutzt es nur, wenn ihr es auch „braucht“. Die meissten Dinge kann man auch einfach „im Kopf“ erledigen … aber für manchen Dinge macht es halt Spass auch mal mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.

Denkt immer dran: Wenn „works for me“, dann fein.

 

CR-10S: Probleme & Lösungen

Die ersten Drucke verliefen bei mir ja sehr fein – ich weiss ehrlich gesagt auch nicht warum ;-) Ich hatte etwas gelesen, verstanden das ich das Druckbett „leveln“ muss und tat dies. Danach eine heruntergeladene Datei in den Slic3r, ab auf die SD Karte und losgedruckt. Selbiges zwei Modelle später auch über den Octoprint.

Schlauchzerlegung

Pünktlich zum Umbau in die Abstellkammer lief dann aber erstmal nichts mehr: Das Filament wollte nicht mehr am Druckbett haften und das Filament wickelte sich um das Hot End (die Auslassdüse). Das Ganze artete so aus, dass ich erstmal selbiges zerlegen musste um wieder klar Schiff zu machen. Zwar war nicht zu sehen, das sich irgendwas zugesetzt hatte, doch bewegte sich das Filament im Schutzschlauch keinen Millimeter mehr her- und hin. Also alles zerlegt (dieses Video half mir sehr – sieht komplexer aus, als es ist), inkl Schutzschlauch vom Extruder zum Hotende und glücklich darüber, das die Chinesen alles an Ersatzteilen beigekapckt hatten um dieses Problem zu lösen. Es gab das Werkzeug, neue Düse, ein Nippel für den Schutzschlauch von Extruder zum Hotend und eben genug vom Schlauch. Wirklich fein, Danke!

Und das Hot End zerlege ich auch ;-)

Klar, das ich nun wieder ein paar Bestellungen losgetreten habe um auch für den nächsten Fall – der kommen wird – vorbereitet zu sein. Schint nix unübliches zu sein, das sich das Filament mal festsetzt oder duie Düse verstopft.

Zwischendurch brachte mich das natürlich etwas zum Verzweifeln – erst so fein und nun nützt alles nix, was ich mache. Einstellungen im Slic3r, das Einstellen des Druckbettes – nix. Gut das ich da ja die Woche über im Hotel Zeit habe zu gucken & lesen ;)

Wieder zu Hause gleich das erste Ausprobiert, was ich bis jetzt für etwas abwegig hielt: Pr*t-Stift. ich hatte es schon beiläufig gehört aber erst jetzt in einem Video artikulierte sich jemand die Drucke niemals ohne zu machen. Also probierte ich es auch – Etwas weissen Kleber auf dem blauen Tape verteilt und oh Wunder – das Filment und somit die erste Schicht hält. Faszinierend. Und darüber hinaus: Nach dem Druck lassen sich die Teile auch noch leichter lösen! Wow. Ich werde das weiter beobachten und erstmal Einstellrädchen fürs Druckbett drucken, ist mit den Original-Kleinen etwas fusselich.

Ein paar neue Testdrucke. Wanddicke mit 100,105 & 107% PLA Fluss,  Würfel & Katze.

Hier in Kurz meine neudeutsch „Learnings“:

  1. Druckbett so einstellen, dass ein 80gr Papier gerade noch zwischen Düse und Bett passt – das muss „kratzen“ (siehe zB hier wird das schön erklärt – inkl Testdruck & Bewertung Selbigem: https://www.youtube.com/watch?v=MvaqixoxPLU)
  2. Für PLA 200 Grad Hot End und 60 Grad Bett, den PLA Fluss etwas erhöhen auf 105-107%
  3. Ich verwende blaues Sc*tch Tape auf der Glasplatte und versorge dies wenn das Bett aufgeheizt ist und das Hot End heizt mit Kleber vom Klebestift. Diesen glätte ich mit dem Spachtel
Es klebt wieder ;-) Das weisse Zeug auf dem blauen Tape ist der Kleber vom Klebestift.

Und dann, wie „alle sagen“ ausprobieren, rumtüdeln und reflektieren. Wie eben im „richtigen“ Leben. Und es erwähnen auch viele: Für den Einen funktinoert dies, für den Anderen funktioniert Das. Es mag tatsächlich auch mit Umgebungstemperatur usw zusammenhängen – und weahrscheinlich mit der Erdstrahlung … wer weiss das schon so genau.

Min Froo erklärte folgendes, als sie hörte dass das Teil wieder machte, was sollte: „Puh, Glück gehabt, das hätte ja nen ‚tolles‘ Wochenende werden können, wenn das Ding nicht läuft!“

CR-10S leiser und mit Octopi

Es scheint ja im Bastelvolk ein normaler Vorgang zu sein erstmal eine Neuanschaffung etwas umbasteln. Und irgendwie gehöre ich wohl dazu. Die ersten Teile die ich mit dem neuen Spielzeug ausdruckte waren Umbauteile für das Gerät selbst. Das Ding ist von Haus aus etwa so laut, wie ein Flugplatz zu Stosszeiten, und so musste sich bei den Lüftern als erstes etwas ändern.

Im Netz wurde ich schnell fündig und lass auf der Seite von Phillux über seinen Umbau. So ungefähr hab ich es dann auch gemacht: Die benötigten Teile von thingiverse.com heruntergeladen & ausgedruckt:

und entsprechend Lüfter bestellt: 2 Stück 40x10mm (Ich hab 2 Stück 40x20mm, geht auch aber 10mm dick wäre wohl besser) und 1 Stück 60x20mm (Einen 40mm für das Heitzstück (Hotend) und zwei für das Steuergerät). Da die Blende auf dem Hotend nun nicht mehr ganz optimal passt, werde ich bei Zeiten wohl auch da mal ein neues Gehäuse dafür ausdrucken. Als ich damit fertig war bestellte ich gleich noch einen 60x10mm Lüfter fürs Netzteil, der wurde dann heute auch noch getauscht. Nun hört man noch den Flugplatz von Nordholz – ist zwar kein Flieger da aber den Wind rauscht noch etwas in den Bäumen.

Der Drucker steht so rum und wird von mir beobachtet…

Aber auch Rauschen will ich nicht am Schreibtisch und die Bewegungsgeräusche der Schrittmotoren sowieso nicht, also muss die Kiste in die Verbannung. Bei mir ist das der Abstellraum in dem sowieso schon „die IT“ steht. Und dort wo andere Probleme mit Kälte beim Drucken haben, werde ich sicherlich ein Wärmethema bekommen – aber das sehen wir noch, ich hab das eh dort immer im Blick. Bisher war es zu Höchstzeiten knappe 30 Grad in der Serverecke, meisst aber dann doch bei mitte 20 – bisher kann ich da gut mit leben.

Da die Kiste dann aber weeeeeiiiiiiiit weg steht (das sind immerhin zwei Türen durch die ich muss) brauche ich die Totalüberwachung – ist ja eh modern.

Ich setze da vorerst auf Octopi, einem Softwareset, dass mir erlaubt auf einem Einplatinencomputer (Raspberry Pi) einen Webserver laufen zu lassen über den ich dann den Drucker steuern kann. Normal bekommt der Drucker seine Aufträgte zB über eine kleine SD-Karte und so kann ich sie bequem vom Schreibtisch über das Webinterface aufgeben. Über eine kleine Webcam kann zwischendurch sehen ob alles seinen geordneten Gang geht. Bei meinem zweimonitorsetup druckt der Drucker somit links unten immer vor sich hin und ich kann ihn ohn Geräusche beobachten: Sehr fein.

Webinterface zur Steuerung von Licht & Drucker und dazu
das bisherige Setup ohne Deckel.

Das alles ist natürlich nicht genug – wozo hab ich den die Winter über angefangen mit Erwachsenenlego (Arduino, Sensoren & Co) rumzubasteln, wenn man das jetzt nicht anwenden kann: Ein Relaismodul musste her um nicht nur den Drucker, sondern auch Licht für die Druckercam zu steuern. Inspiration gab da auch das Netz: Hier & Hier.

Natürlich hab ich es dann anders gemacht ;-) Erst wollte ich es so, dann wieder so und jetzt isses eben so: Raspberry extern in meinem neuen Gehäuse ans 4er Relais, von da aus wird der Druckerschalter gesteuert und der Schlater für das Licht. Zwei Relais sind noch frei. Das ganze steuere ich über das PlugIn Enclosure – so hab ich Softwareseitig nur ein paar Einstellungen zu konfigurieren und fertig ist die Websteuerung inkl. Anbindung an Druckaufträge wenn gewünscht (zB Drucker ausschalten, wenn Druckauftrag fertig). Einen Temperatursensor habe ich natürlich mit angebastelt und so kann ich sdiese immer im Webserver sehen und im Auge behalten.

Mein neues Spielzeug. (CR-10S 3D Drucker)

Schon lange (Jahre) überlege ich ja ein neues Spielzeug zu kaufen. Ich schwankte zwischen Säge, CNC oder 3D Drucker. Irgendetwas womit ich mich abseits des Bisherigen beschäftigen kann und ggf. für irgendwas spassiges nutzen kann. Ich entscheid mich in einer etwas kurzfristigen Aktion für einen 3D Drucker. Auf bekannter Versteigerungsplattform gab es ein Modell, welches ins Auge gefasst hatte und ich schlug zu.

In der ersten Januarwoche kam dann der drei Tage alte Creality CR-10S inkl zwei Rollen Material zum Drucken (Filament) und ich legte los. Der Zusammenbau ging schnell. Fluchs die Druckplatte eingestellt, ein Modell im Netz gesucht und ausgedruckt. Wie damals beim ersten Grafikdrucker sass ich davor und schaute faszinierd zu, wie das Teil Schicht um Schicht aufträgt und am Ende ein hartes Plastikteil auf dem Druckteller liegt. Die ersten teile gingen gleich in den Drucker selbst – so wie es sich wohl gehört ;). Schnell die nervenden Lüfter des Steuerungsgerätes gegen leisere und größere Lüfter getauscht und dafür die benötigten Teile ausgedruckt.

Ein paar Tage drucke ich Modelle aus dem Netz, suchte Einstellungen um den Druck zu verbessern und suchte nach „meinem“ 3D Programm welches ich benutzen möchte um eigene Modelle zu gestallten. Viele CAD Programme habe ich probiert, viel Cloudscheiss und hab vieles wieder verworfen und nach zwei neuen Programmen wieder angefangen. Mein Hirn lief wirklich heiss – da ein neues 3D Programm, hier mit einem Anderen rumprobiert und doch wiede beim Komplexesten gelandet: Blender. Gemacht um Animationen für Filme zu produzieren, nicht um kleine Gehäuse zu gestallten, was ich wohl als häufigen Einsatzzeck habe. Aber egal, das gefällt mir und wer weiss – wenn ich schon mit 3D anfange, wer weiss was dabei rauskommt – Min Froo warf mir schon den Zaunpfahl bez. Keramik-3D-Druckern rüber ;-)

Nun war es am WE endlich geschafft: Mein erstes kontrollieres Gehäuse für den Druckersteuerungsrechner (Octopi) war modeliert und ich konnte Drucken was ich gestaltet habe. Klar, es war noch nicht perfekt, doch ich war sehr zufrieden: Mit etwas feilen passten alle Bauteile rein und Ideen zum einfachen Festklicken der Bauteile ohne Schrauben funktionierten. Mit der Erfahrung machte ich mich gleich an version zwei des Gehäuses ;) – Dies hat nun dünnere Wände (auf dem Ersten hätte wohl ein Auto parken können ;-), eine fehlende Öffnung wurde verlegt und Gehäuseboden und Deckel haben nun einen anderen Schnitt, damit man den Einplatinenrechner (Raspberry Pi 3b) besser einlegen kann.

Endlich kann ich meine kleinen Elektobastelein auch in ein Gehäuse stecken, so wie ich es will. Grandios! Denn erst jetzt fange ich Dinge an, weil ich weiss wie ich sie „verpacken“ kann. Was nützt ein Sensor an Bord, der irgendwie lose rumbaumelt: Nuex. Jetzt kann ich kleine Gehäuse modelieren und wieder etwas spielen. Und darum geht es ja im Leben: Spielen. Will ich ja auch nur.

Aus diesem Grund ist meine „ErwachsenenLegoEcke“ diesen Winter wieder stark angestiegen. Bastelmaterial noch und nöcher und in China gibt es immer noch etwas zu kaufen – auch faszinierend, der Postbote hat das Gefühl, dass müsste nun alles hier sein ;-)

[UPDATE] Das schöne ist ja, dass – wenn man es denn gerallt hat – später tatsächlich existierene Produkte so gestallten kann, wie man möchte und die eigene Erfahrung hergibt. Kurz nachdem ich das Gehäuse zwei fertig hatte fiel mir noch ein Detail auf: Wahrscheinlich ist es einfacher, wenn man den Einplatinencomputer einfach „reinlegen“ kann und auch die kleine USB Buchse nicht durch das Gehäuseloch fieseln muss – dazu ist es für den Drucker einfacher zu handeln, wenn er eine Schicht nicht plötzlich in der Luft drucken muss ;) – Drum wird der Deckel später auch auf dem Kopf gedruckt, das macht es einfacher.

Ich find es einfach klasse die volle Produktkette under den Fittichen zu haben. Man kann halt wie beim Lego aus eigener Phantasie etwas schaffen – wenns dann fertig ist wird es ganz schnell uninteressant, nur die Bauphase ist wirklich spannend – so, wie das eben beim Spielen ist.