Zuhause.

Was meint ihr? Wenn die Lustige Taschenbuch-Sammlung ausgepackt, sortiert ist und im Regal steht, dann ist man zuhause und fertig umgezogen – oder?! ;-)

Dank der Hilfe vieler zuvorkommenden Menschen koennen wir schon seit ein paar Tagen wieder durch die Wohnung wuseln ohne mit dem Hintern irgend einen Karton vom anderen zu reissen und heute haengen teilweise schon Bilder, Lampen und Vorhaenge, sind Moebel angepasst und das Netz laeuft und laeuft und laeuft und laeuft.

Vielen Dank an Alle, die an unserer Umzugssause mehr oder weniger Freiwillig teilgenommen haben:

Eric – “Schlafen? Schlafen kann ich auch hinterher.” (kam gerade von seiner Kneipenschicht)
Roman – “Das soll da alles reingehen?”
Mama – “Die Kueche sieht aus wie Sau, die wird erstmal geputzt, noch nicht mal die Truhe ist abgetaut.”
Papa – “Kannst du auch im Stehen Nageln?”
Strida – “Sarah iss was, du siehst so blass aus.”
Stefan – “Ich haette sie noch schwerer gepackt, die Kartons! – Sind da Steine drin?”
Oeny – “Ich bin muede, ich muss nach hause.”
Pam Pam – “Is noch Plum da? … Wie schon alle … War die Flasche voll?”
Simoenchen – “Nicht nur im Stehen – ich kann auch im Liegen Nageln!”
Christina – “Ist nicht zu scharf das Chili, oder?”
Katrin – “Schoene Wohnung.”
Henrike – “Hier sitz ich gut.”
Heiko – “Scheisse.”
Dirk – “Moechst’ noch’n Bier?”
Euro – “N buesch’n Licht, dann sieht das noch besser aus.”

Und dazu noch jeweils die zwei Studenten in Berlin & Kiel die fuer den Spass bezahlt wurden – und dafuer auch mehr schleppen durften ;)

Sarah & Sven sagen DANKE!

Es geht Ihr gut.

Dieser Tage bricht meine Lieblingskrankheit wieder durch: Effizient muss es sein, keinen Meter und keine Tour zuviel darf es sein. Bei der kleinsten Abweichung kommt in mir ein widerwärtiges Gefühl hoch. Jeder Karton der nur zwei Zentimeter zu viel bewegt wurde, jedes Brett was hin- und her geräumt wird erzeugt ein Jucken und Kopfschmerzen. Doch all diese Symptome spüre ich die letzten Stunden nur wenig – alles fügt sich langsam zusammen, die ersten 30 Kartons stehen schon in der neuen Wohnung, der Kleiderschrank ist in Einzelteilen geliefert, der neue keller schon fast voll und der Installationstermin für das Netz ist auch bestätigt. Tragende Jungs sind organisiert und wie schon geschrieben – viele gute Freunde haben sich auch angekündigt. Was soll also schiefgehen, da können meine Albträume in denen ich jeden einzelnen Karton noch mal durchgehe doch endlich mal im weiten Land der Träume verschwinden ;-)

Das Leben gestaltet sich langsam sehr Karton-fixiert, jeweils Sarah und ich leben nur noch aus einer Tasse und einem Teller und zwischen den besagten Kartons – doch was soll’s, bald müssen wir die ja noch nicht mal mehr selber spülen,- jippiieeeh!

Nichts desto trotz – eine Magenbeschwerde hatte ich noch: Die gute alte Beberich, ganz alleine in Strande. Unter der beschissenen Plane die der Beberich nicht würdig ist und immer dieses dumpfe Gefühl das da irgendetwas bei dem vielen Schnee, Sturm und Regen passiert ist während wir nicht anwesend waren. Doch weit gefehlt – auch hier ist alles in Ordnung. Ein bisschen Wasser hatte sich in der Plane gefangen, innen Furztrocken und keine einzige Flasche vom Frost zerdeppert, nichts scheint zu müffeln (zumindest für meine nicht ganz so sensible Nase ;-) und alles sieht aus wie verlassen. Einzig und alleine die Batterien waren leer und benoetigten eine extra (Strom)ladung aus dem Kabel. Schon komisch, da muss noch etwas Strom saugen auch wenn der Hauptschalter ausgeschaltet ist – werde ich demnaechst mal prüfen.

Alles in Allem – Es geht Ihr – und uns sehr gut.

Demnaechst kriecht auch wieder die Ruhe durch die Hosenbeine, über den Schoss in unseren Kopf und verdrängt zumindest bei mir das dienstliche Projekt welches mich seit genau 12 Monaten beschäftigt. Und dann wird es wieder mehr Zeit für Extrovertisen auf lieblos.de geben – versprochen.