Frohes Fest!

Na, das wird was geben ...
Ja, er hatte es nicht einfach dieses Jahr. Der arme Mann: Wie bei allen wird der Job immer härter. Ein paar Geschenke konnte er retten, hoffe das auch Eines für euch dabei ist. Habt ein paar schöne Tage, egal ob ruhig, spassig oder familiär – wie Ihr euch es wünscht!

Ahoi und wohl – bis nächstes Jahr.


Santa von stock.xchnge/tuareg, Strande im Eis von mir. Composing auch von mir.

Adventszeitvertreib.

Adventskalender

Styropor ausschneiden, diverses Zubehör besorgen, ausgeschnittene Weihnachtsbaumseiten phantasievoll bemalen, mit rumfliegenden Styroporkügelchen „beschneihen“, trocknen lassen, derweil verschieden grosse Wasserrohre in der Negativschablone anpassen, Wasserrohre zu „logischen“ Päckchen vertapen, die einzelnen Pächchen zu einem riesen – Weihnachtsbaumähnlichen-Packet vertapen (hach das macht Spass mit Tape nur so rumzuasen ;), Beide Weihnachtsbaumseiten mit Sekundenkleber zusammenkleben (vorübergehend die Klebekannte mit Tape sichern), den Weihnachtsbaum auf das Rohrpaket kleben (mit Sekundenkleber und Panzertape), „Durchpiekser“ aus Lineal, Tape und Nähnadel basteln, Auf Antirutschpads für Stühle die Zahlen 1-24 schreiben, Adventskalender aufstellen (steht auf den unteren Rohren, der Styroporbaum ist vor dem Tisch „freischwebend“, Jeweils durch die Rohre von hinten mit dem Durchpiekser durchpieksen um zu wissen wo der jeweilige Aufkleber mit der Zahl hin muss – Aufkleben und Rohr mit tollen Dingen füllen – das ganze 24 mal wiederholen, der Baum hat alle Zahlen an den richtigen Stellen und ist gefüllt und kann nun mit einer passenden Decke abgedeckt werden – damit man die Rohre nicht so sieht, Schmücken, … und dann dabei zusehen wie sich die Frau jeden Morgen in ein neugieriges Kind verwandelt und mit einem Messer bewaffnet zum Gemetzel schleicht. Ich hab es jetzt schon 22 mal sehen dürfen – ein tägliches Fest!

 

Zweimal darf ich noch …

 

HTML Trick: lieblos.de hat nen Logo mit Herz!

Den Journalisten von der Weltpresse ist ein Detail aufgefallen: Immer wenn sie lieblos.de Webseiten lesen, sticht das Logo von lieblos.de ein wenig hervor. Und tatsächlich ist es so, dass, wenn man etwa die lieblos.de Nachrichtenseite aufruft, das Logo besonders gut zu sehen ist. Aber was steckt dahinter? Ist das Logo wirklich so besonders, dass es einfach auffällt?

Keineswegs, wie ein Blick in den HTML-Code liebevoller Websites zeigt. Die Seiten enthalten schlicht einen Programmierbefehl, der dafür sorgt, dass das Logo des lieblos.de Universums stets als Grafik über dem restlichen Text ausgegeben wird.

Ne, so einen Schwachsinn habe ich mir nicht ausgedacht – das schreibt spiegel online über den Namen von Kim DonJon, Klöppelkopp von irgendwo. Es ist wirklich wahr, sie unterstellen einen HTML Trick, dass der Name dieses Herren immer etwas grösser erscheint als der Rest des Textes. Ach du schande, ich sehe gerade: spiegel online verwendet einen HTML Trick um Überschriften größer darzustellen und nennt es „HTML Trick: Nordkorea macht seinen Führer größer

Sag mal hackt es? Ich meine, Leute für doof zu verkaufen ist eine Sache aber das schlägt selbst dem letzten Fass den Boden aus. Da fällt mir einfach nix mehr zu ein …

Wie bekommt man den vielen Schnee vom Auto?

Wenn irgend etwas passiert, was man nicht so positiv empfindet, dann sagt mein Papa immer: „Wer weiss, wozu das gut ist …“ und er hatte mal wieder recht. Passiert wäre dies hier alles nicht, wenn die Warmwasserversorgung (Durchlauferhitzer) nicht ihren Dienst eingestellt und ich genau in diesem Moment nicht am Badfenster gestanden hätte. Da es nun aber seid gestern nur kaltes Wasser in unserer Wohnung gibt und eben in diesem Moment der Technikermann da war – stand ich dort, schaute zu und gleichzeitig aus dem Fenster. Die Nacht hatte es viel geschneit, so das die Autos mit über 10cm Schnee bedeckt waren – auch unser Wägelchen stand dort, fast genau unter dem Badfenster und fristete sein Dasein unter dem Schnee. Plötzlich kam ein Junge über die Strasse und gierte mit seinen ganzen Armen nach einer kräftigen Ladung Schnee von der Motorhaube. Fluchs riss ich das Fenster auf und brüllte das er ja dann auch gleich weitermachen könne und allen Schnee vom Auto entfernen könne, er solle man nich so geizig sein. „Mehr Schnee zu haben ist immer gut!“, rief ich.

Alsdann wurde ich vom Technikermann abgelenkt und wuselte ein paar Sekunden in der Wohnung herum. Danach ein Blick nach draussen; und tatsächlich: Das Auto war vom Schnee befreit. Ich öffnete das Fenster und rief den Jungen her – auf der anderen Strassenseite drängelten die Eltern, denn es schien so als ob sie mit ihrem Auto los wollten. Der Junge hatte also nur Zeit unser Auto vom Schnee zu befreien, weil seine Eltern gerade selbiges mit Ihrem vollzogen ;). „Pack mal den Schneeball aus den Händen, du musst jetzt was fangen!“, rief ich. Das erste 2,- Euro Stück fing er nicht *lach*, das landete im Kellerschacht – hol ich mir im Frühjahr wieder. Das Zweite jedoch fing er perfekt und rannte grinsend zu seinen Eltern.

Was lernen wir also daraus: Wer fuer Sven Arbeitet weiss es manchmal gar nicht, wird kräftig entlohnt – selbst wenn er seinen Sold erstmal verbummelt und Meckerein über das „lange Freischaufeln des Wagens am Morgen“ von Frauen die den Luxus besitzen nicht mit dem Bus zur Arbeit zu fahren zu müssen, sondern mit dem Auto – erledigen sich manchmal einfach von selbst – das aber nur, wenn die Warmwasserversorgung ausfällt. Das sollte nun jeden Miesepeter glücklich in die Zukunft schauen lassen

… denn wer weiss, wofür das gut ist!

Ich find’s toll – und nicht nur, weil wir gerade da waren!

Manchmal ist das Netz ja wirklich gut um mich zu motivieren. Da sieht man doch häufiger als ich immer Denke gute Dinge von Menschen, die einfach was machen aus Spass an der Freude. Da sind noch mehr von uns da draussen!

Flashmob in der Kopenhagener U-Bahn – mit solchen Erlebnissen sollen Kinder aufwachsen.

Sowas macht mir irgendwie Angst …

Es war mir nicht wohl in der Gegend. Vielleicht war es gut, dass ich dort nur im Dunkeln war und nicht sehen konnte was für Antennenbrennköpfe da herumstehen. Eine wirklich wunderschöne Villa, die schon einiges an Geschichte mitbekommen hatte – und dann … dann bauten sie einen Militärflughafen direkt daneben, dass einem der Fernseher Nachts angeht. Bin ich froh, dass ich (noch) keinen Herzschrittmacher habe, warscheinlich würde der da einem alle paar Minuten zum Pinkeln wecken, auch wenn man gar nicht Pinkeln muss … *grauselich* …

sichtbarkeiten wieder aktiv.

Einige werden sich noch erinnern: http://www.sven-wagner.de alias „sichtbarkeiten“. Vor fast genau drei Jahren stampfte ich dieses Projekt aus zwei Gründen ein: Es war keine Kamera in meinem Besitz die mir wirklich Spass machte und die Spammer versauten mir den Rest an Würde. Ersteres hat sich erledigt: Ohne Kamera kann ich dann wohl doch nicht Leben. Und bei Zweiterem stell ich mich erneut dem Kampf!

Verfolgt sie also wieder: Die sichtbarkeiten – Weniger Text, mehr für’s Auge ;)

Der Schnakenmann.

Er hing an der Decke im Flur und dachte wahrscheinlich gerade: „Hach, schön kühl hier – da bleib ich mal sitzen.“. Auf der Leiter rückte ich ihm dann spontan zu Leibe: In der einen Hand die Kamera, in der anderen Hand den Blitz mit selbstgebauter Softbox. Faszinierend was für Wesen da bei einem in der Wohnung wohnen.

Die Begegnung zeigt schön, wie es im Leben ist: Von Weitem betrachtet ist alles Schön und ohne Makel. Menschen die man vorbeigehen sieht haben sicherlich ein besseres Leben, die schönen Frau da-drüben hat es viel einfacher und der Anzugträger hat sicherlich mehr Geld als ich. Tja, und wenn man sie näher kennenlernt, dann fällt die glänzende Oberfläche: Überall Haare, durchschimmernde Adern, viele Themen die beschäftigen, fehlendes Selbstvertrauen und vielleicht sechs Beine. Jeder hat sein Päckchen zu tragen – und das sieht man am besten wenn man es sich näher anschaut. – Was man dann auch sieht: Jeder ist auf seine Art faszinierend, auch der Schnakenmann an der Decke.

Ich wünsch ihm in seinem Leben weiterhin viel Spass, auch wenn er etwas zickig war als Sarah und ich versuchten ihn für ein paar Portraitaufnahmen in mein hektisch eingerichtetes Makrostudio einzuladen. An der Decke ein paar Shots waren ok, doch im Studio wollte er nicht stillhalten – auch wenn wir es mehrere Minuten versuchten, er entkam und suchte sich seinen Weg ;-) Jetzt sitzt er sicherlich schon wieder in der nächsten Ecke und grübelt über die komischen – beim Nahen betrachteten – sehr unheimlich wirkenden Menschen.

Und bevor ihr fragt – ja, es war ein Kerl, … ich hab keine Brüsste gesehen, … und ich war nah dran! ;-)

Was weg muss, muss weg!

Wir sind gerade beim Aufräumen unseres Büros: neue Regale, Drecksecken vernichten, spannende Sachen durchsortieren, Stapel bilden usw. Dabei schmeisse ich auch einige Dinge weg und trenne mich von Unzertrennlichem: Auch mein Mac Mini musste daran glauben, schon ewig kaputt und schon lange durch ein Macbook an Bord der Beberich ersetzt – Aber ihr kennt das ja, man trennt sich so schwer … und wer weiss, vielleicht kann man es noch mal gebrauchen ?! – So auch beim Wegschmeissen: „Ach ja, aber den RAM-Baustein, den kann ich aufbewahren, vielleicht passt der irgendwann irgendwo“. Ich hatte ihn nicht ganz in der Hand, drauf stand „1024MB 400Mhz“, und ich liess ihn schon wieder los. „Pfff, das ist Müll, hab ich mir nicht gerade 8GB fürn Apel und n Ei gekooft!“. Und zack kam danach gleich die Erinnerung, die ich immer bei altem RAM habe: „Über 2500 Mark habe ich in den Neunzigern für 4MB! Megabyte, nicht Gigabyte! bezahlt, und das war Einkaufspreis.“ … die Zeit rennt …

… und manchmal ist es faszinierend, was passiert: Meine Frau kramt den Deckel des Mac Minis wieder aus dem Müll, „Was, den willst du wegschmeissen, der sieht doch so schön aus!“ … einige Putzminuten später muss ich meine Frau hochheben und der Deckel wird oben auf dem Regal positioniert. „Oooooch, schööööööön“. Einen schönen alten Laptop wollte Sie nicht im Regal stehen haben, aber nen Deckel vom Mac Mini *kopfschüttel – Und mit Argusaugen wird er beschützt, der Deckel …

Nun sag Einer, wir Männer könnten nix wegschmeissen *lach*, wir würden ja – aber wir dürfen nicht!