Wahrscheinlich verirrt sich jetzt gar keiner mehr hier her. Mehrere Wochen gabs ein ungewohntes Gesicht von lieblos.de und so ganz sicher bin ich mir noch nicht, dass es so bleibt wie es jetzt wieder ist – Aber irgendwas muss ich ja machen ;-)
Der Bengi schraubt ganz fleissig am neuen Server rum, und ich glaub echt, dass ich das ganze nicht „gewagt“ haette, wuerde er nicht hier den kompletten technischen Kram machen. Irgendwie bin ich doch schon zum Manager versackt *grusel*. Zwar macht mir das rumfuchsen viel Spass wie ich jetzt gerade wieder merke – so von hand in Mysql Datenbanken rumfuchteln hat schon was ;) – aber irgendwie bin ich da nich mehr so im Flow wie vor einiger Zeit noch, das Hirn lagert zu schnell aus .. man wird alt.
lieblos.de laeuft nun auf einem neuen Server, alle Domains kommen direkt hier an und ihr seht nun oben in der Adresszeile wirklich www.lieblos.de stehen. Kein daemlicher Provider mehr dazwischen – wir (Bengi ;-) machen nun alles selbst, und weil das alte „Alles“ uns nicht genug ist wird es hier noch mehr Services rund um das Netz geben.
Mail seid ihr schon gewohnt – und jeder der einen Account haben will melde sich einfach! – Alte Accounts haben wir aus Aufraeumgruenden nicht mit umgezogen! Dazu kommt der Jabber-Dienst um auch Chatten zu koennen – unser Dienst ist dabei mit web.de und auch zB. google.de Accounts kompatibel. Ihr koennt euch also nicht nur mit Leuten unterhalten die einen lieblos.de Account haben, sondern mit allen Leuten die diesen Personal Messaging Dienst nutzen!
Fuer die Mailer ist ein Webmailinterface dazu gekommen, Mail ist nun verschluesselt (SSL) und auch noch auf IMAP – was dafuer sorgt das eure Mails auch auf dem Server bleiben und ihr von ueberall und immer alle eure Mails ueber das Webinterface im Griff habt! – Eine Mailgroessenbeschraenkung gibt es ab sofort nicht mehr!
Mehr demnaechst. – Willkommen zurueck, und wartet mit mir zusammen!
Nach ca. 150km mit dem Rad durch die Kaelte sitze ich etwas niedegeschlagen zu hause. Es gab zu viele Widrigkeiten um mich weiter auf dem Rad zu quaelen; es hat wohl dieses mal nicht sein solln ;-). Ich merkte gleich am ersten Tag, dass meine Kondition erstmal sehr zu wuenschen uebrig lies, was mich aber vorerst nicht entmutigte. Das es alles etwas langsamer als im Sommer werden wuerde war mir von vonerein klar. Die Kaelte laesst einen sowieso schon langsamer sein, denn es ist so wenig wie moeglich Schwitzen angesagt um nicht bei einer Abfahrt zu doll auszukuehlen. Das Problem mit dem Trinken war wirklich eins – Ich musste morgens heisses Leitungswasser mitnehmen um Mittags wenigstens noch Wasser in Kuehlschrankkaelte zu haben ;-)
An einer der schoensten Stellen passierte es dann auch noch: „Jetzt bloss nicht bremsen“ dachte ich bei mir als ich am zweiten Tag den vereisten Waldweg lang fuhr. Und keinen Moment spaeter *zackRadabomms* lag ich auf dem Boden. Bei dem Sturz brach gleich was vom Rad ab .. tja Plastikteile die eingefrohren sind brechen leicht ;-) und das ich meinen rechten Arm ziemlich verrenkt haben musste merkte ich erst nach ein paar weiteren Kilometern :-( Das abstuetzen auf dem Lenker wurde somit auch noch schwierig: Keine Kondition, Kaelte, nicht alle Gaenge (und Tassen ;-) und jetzt auch noch nen schmerzenden Arm – so leit es mir tut, da wars genug und ich quaelte mich zum naechsten Bahnhof, dann nach Regensburg und von da aus mit dem Leihwagen zurueck nach Muenchen – ich durft mich naemlich noch beim einsteigen in den Zug nach Muenchen mal eben mit einem sau unfreundlichen Schaffner anlegen, was mich wieder
aussteigen liess. So ein Idiot, der kleine nichtsnutzige Penner! (Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber der Kerl regte mich echt auf – und das ganze gibt auch mal wieder ein typisches Sven-Schreiben an den Bahncheffe).
Morgen wird noch ausgeschlafen und dann gehts mit dem Rad Richtung Zittau. Dieses mal aber fast nur in deutschen Landen, irgendwie an der Grenze lang und irgendwann werd ich dann auch hoffentlich da sein. Wer weiss, vielleicht raffts mich auch dahin und ich sitze morgen Abend schon wieder im Zug – ich weiss es nicht, aber wenn ichs nicht ausprobiere werde ichs nie wissen.