Die Schröders.

Es ist ein paar Jahre her, da traf ich einen englischen Arbeitskollegen: „Ah, you are the guy with Saufen-Fressen-and-Ficken„. Das muß man sich jetzt mit starkem Akzent von der Insel mit der Königin vorstellen.

Ich war völlig baff,- was sagte der da gerade? Ein Klärungsgespräch brachte die Lösung. Irgendwann gab es wohl mal ne Umfrage, welches Lied einen selbst am besten beschreibt – diese Liste von Songs wurde dann zu einer Playlist innerhalb unserer Abteilung. Datt hatte ich schon ewig vergessen, wahrscheinlich auch aus dem Grund, weil ich die Playlist nie gesehen habe. Die wurde damals auf irgend einer modernen Streamingplattform verteilt mit denen ich ja nichts am Hut habe. Und mit den komischen ideen, die manch Einer zur Teambildung hat eben auch nicht ; )

Ich amüsierte mich sehr über diese Situation und freute mich das ich bei der Entscheidung für einen Song mal wieder sehr einfallsreich war *lach*.

Wer über gutes Wissen der Neunziger verfügt, weiß um welche Band es sich dreht: Die Schröders.

Und was machen die Schröders letztes Jahr? Jau, trotz ewiger Auflösung feiern sie 30 Jahre der Existenz – wie man darauf auch immer kommt, wenn man eigentlich getrennt ist. Egal – da mußten wir hin!

Mehr per Zufall ereilte uns die Partyeinladung.

Und ja, das mit dem erwachsen werden habe ich in meinem Leben bisher voll und ganz versemmelt. Aber auch so ne Sache, die vollkomen egal oder vielleicht auch ganz genau so wichtig richtig ist, wie sie ist.

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Zelt: Hilleberg Nallo 4GT und 3GT

Hilleberg Nallo 4GT (2019) und Nallo 3GT (2002)

Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin Zelte ich gerne. Aus diesem Grund habe ich schon immer eben ein Solches dabei. Am Anfang war es für ein paar Nächte ein 1Mann-Zelt: Man muss ja Gewicht sparen.

Schnell wurde es damals das Nallo 3GT von Hilleberg, welches mich seit über 17 Jahren erfolgreich begleitet. Meist bin ich allein unterwegs so das dieses Zelt wirklich ausreichend Platz bietet. Zur Not kann das Fahrrad mit in die Apside (ist etwas fummelig und dann ist sie quasi voll), man kann all sein Gepäck mit ins Innenzelt nehmen oder bei Regen auch einfach mal genießen nicht sofort Nass zu werden, wenn man das Innenzelt verlässt.

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Grossfuscher Unterwegs

Es darf nicht wahr sein – nun darf ich wirklich an Dorfeigentum ran!

Schaukasten mit neuem Dach.

Ich erwähnte, das mich unser Nachbar beim Bau des Mäusekäfigs „erwischte“. Dieser Jemand stand kurzzeitig auch daneben als ich Erste Hilfe beim Aussenschrank meiner Froo leistete. Und so, zack – nu heisst es: „Sven, kannst Du ja auch mal den Gemeindeschaukasten etwas auf die Beine helfen, der macht am Dach schlapp“.

Tja früher eine unlösbare Aufgabe, heute eine Spass bringene Kurzaufgabe. Zwei Stunden und klein Materialaufwand: Nur Dachteerpappe, Schrauben und etwas Leim. All das war vorhanden.

Ein paar verrottete Ecken.

Ich liebe es tatsächlich bestehenden Dingen mit möglichs wenig Aufwand und Invest zu einem weiteren Leben zu verhelfen. Es ist ja irgendwie, wie Doktor sein. Die Dinge rotten vor sich hin und dann kommt Sveni, fuscht etwas rum und das Ding ist danach lange nicht perfekt aber eben bereit weitere Jahre zu überstehen .

Schnell zwei neue Wellenblenden gefertig.

Der besagte Schaukasten war schon mal aktualisiert worden, doch sah er an einigen Ecken ganz schön verrottet aus. Das Wasser von oben hatte ihn Aufquellen lassen und einige wellenartig gesägten Blenden waren kaputtgerottet und teilweise nicht mehr vorhanden. Beim ersten Check also die Reste dieser Blenden eingepackt, ab nach Hause und Ersatzteile gefertig und danach mit mobiler Werkstatt wieder vor Ort und Dach eingedeckt und zusätzlich ein paar kleine Ecken versorgt.

Die Dachpappe habe ich verschraubt und am wellenartigen Ende des Dachüberstandes verklebt – Damit die Dachpappe hält wurde sie über Nacht mit einer aufgezwinkten Latte auf das Holzdach gedrückt. So konnte ich am nächsten Tag die Welle in die Dachpappe schneiden und die Wellenoptik bleibt erhalten. Das hat mit einem Allzweckkleber aus einem Eimer trotz der Temperaturen von weit unter 10 Grad sehr gut funktioniert.

Auch hier wieder: Teststück angefertig um den Leim in Verbindung mit Dachpappe & Holz zu testen und oben druff wieder etwas gelernt: Mehr Überstand beim „eindecken“ mit der Dachpappe lassen, dann hat man auch nicht so kurze Umklappecken, wie ich hier nun ;-)

Der Grossfuscher beim Ausseneinsatz.

Insgesamt war ich sehr zufrieden mit meinem Ausseineinsatz und der Material & Werkzeugmitnahme. Die Mobile Werkbank mit Schubladensystainer hält auch den Ausseneinsatz aufgeräumt  – sehr fein!

Fürs nächste mal und überhaupt: Mehr Zwingen. Es verhält sich mit Zwingen ungefähr so wie mit Zwiebeln und Hubraum: Was ist besser als Zwingen, Zwiebeln & Hubraum? Richtig,- MEHR Zwingen, Zwiebeln & Hubraum!

Also falls jemand mal ein Geschenk für mich sucht und nicht weiter weiss: Eine Schraubzwinge geht immer – in jeder Größe und Farbe ;)

Mach es fest. Zwingendruck für die gleimte Dachpappe.

Mal gucken, was nun die älteren Herren & Fachleute sagen – ggf. muss ich ja nicht mehr ran, an das Gemeindeeigentum ; – )


Gartenarbeit & Beberichspass am 21./22.März

Nun sitzen wir hier schon vier Wochen hinter dem Deich und geniessen das Leben – das muss anders werden dachten wir uns und so ging es am Wochenende auf und ab in den Garten! Immer noch hinterm Deich, aber dafuer stehend & bückend und überhaupt nicht faul brachten wir den Garten unter der Leitung von Doktor Professor Papa-Gartenmeister an einem Tag in einen Zustand, der mir schon sehr gefällt.

Ein richtiges Familienevent mit Mama, Papa, Frau & Hund ;-)

Natürlich waren wir so fleissig, dass gar keine Fotos zustande kamen. Rasenkante stechen, Bäume & Büsche beschneiden, Maulwurshügel entfernen, Beete erhöhen, Unkraut rupfen, Strasse fegen und vieles mehr. Nur ein kleines Highlight fand seinen Weg auf den Fotosensor: Der Weidenzaun. Angelegt von den Ureinwohnern des Hauses, fortgeführt von Sarah – mal gucken wie lange er dem Wind stand hält ;)

Weidenzaun

Und klar, wer so fleissig angefangen hat kann sich jetzt nicht mehr auf die faule Haut legen. Drum machen wir am 21. und 22. März weiter – nicht hier in P hinterm Deich, sondern in K, da wo es keinen Deich, aber doch Wasser gibt.

Am naechsten Wochenende, Freitag 21. März und Samstag, den 21. März gibt es den alljährlichen Beberich-Frühjahrs-Spass. Diesmal in abgespeckter Form und ohne die lässtigen Arbeiten (Putzen fällt nämlich weg). Es wird das Unterwasserschff mit neuem Antifouling versorgt. Sollte sich wer einfinden und Spass am Helfen haben, finden wir ggf. auch noch andere kleiner (niedere ;-) Arbeiten. Alles in Allem verschieben wir das putzen & polieren aber auf den Liegeplatz. Nicht nur aus Zeitgründen, sondern ich möchte das einfach am Schwimmsteg mal ausprobieren – ggf. ist das doch etwas bequemer als auf Böcken und Bohlen zu putzen was das Zeug hält – macht euch also drauf gefasst, dass die Putzsession (mit nicht weniger Spass) noch kommen wird ;-)

Irgendwie hab ich ja eh den Eindruck, dass irgendwie alles Spass machen kann. Man muss nur mit dem richtigen Blick und der richtigen EInstellung an die Sache ran … ok, Hundhäufchen von unserm neuen Rudelmitglied weg machen …. hmm … vielleicht gibt es doch Ausnahmen ;)

Wer also Zeit & Lust auf des Beberich-Frühjahrs-Spass hat meldet sich einfach. Helfende Hände und klugscheisserische Münder sind immer gern gesehen!

Sonnendeck im Schnee.

Sonnendeck im Schnee

Da liegt es nun friedlich vom Schnee zugedeckt. Bisher hält es wirklich super durch unser Ponton. Niemand hat sich über die Paddel oder die Rettungsinsel her gemacht – alles noch an seinem Platz. Die einzigen, die sich über etwas her machen sind die Möwen und Enten – nämlich über den unter Wasser angesetzten Kram – und das ist auch gut so.

Ich hoffe unser Sonnendeck schafft den Winter und wir haben Zeit es im Frühjahr noch mit einer Badeleiter zu verfeinern um darauf eine weitere Saison bannig viel Spass und Genuss zu haben.

Wenn ihr also mal beim Spaziergehen daran vorbei kommt, seid lieb zu ihm und grüsst schön!

Sowas macht mir irgendwie Angst …

Es war mir nicht wohl in der Gegend. Vielleicht war es gut, dass ich dort nur im Dunkeln war und nicht sehen konnte was für Antennenbrennköpfe da herumstehen. Eine wirklich wunderschöne Villa, die schon einiges an Geschichte mitbekommen hatte – und dann … dann bauten sie einen Militärflughafen direkt daneben, dass einem der Fernseher Nachts angeht. Bin ich froh, dass ich (noch) keinen Herzschrittmacher habe, warscheinlich würde der da einem alle paar Minuten zum Pinkeln wecken, auch wenn man gar nicht Pinkeln muss … *grauselich* …

Wo wir gerade bei König waren …

(Klicke auf auf das Foto für eine Vollansicht)

Diesen König erwischte ich mit seinem Volk im Tierpark bei uns um die Ecke. Klar, ich bin noch lange nicht zufrieden was die Qualität angeht, doch für eines der ersten Fotos die ich mit der neuen Kamera gemacht habe, geht das schon ok. Und es geht ja vor allen Dingen darum, wie brav das Volk ist, während er – der König – mich ganz genau im Visir hat. Alles mit dem nötigen Respekt,- richtig so!

Businesskasper (2)

Meine Mutti hofft ja, dass ich noch nicht ganz zu den Businesskaspern gehöre. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt und über Bangkok bin ich nun wahrlich noch nicht nach Frankfurt & Co geflogen. Dafür kenne ich jedoch Keibels Businesskasper Lexikon der einem sehr gut dabei hilft zwischen den Flügen genügend Kompetenzsimulation zu betreiben um dazuzugehören. Ignorieren wir also die absoluten Übergangsmängel, die inhärente Finanzspolitik und freuen uns auf eine nachhaltige Interaktionsdependenz zwischen lieblos-Schreiber und Leser.

Businesskasper (1)

Schon mal einen gesehen? Mit einem gesprochen? Seine Lebensmotivation verstanden? Sie sind unter uns und sorgen dafür, dass die Erde nicht mehr so schön konzentriert rund läuft wie sie es vor langer Zeit getan hat. Da waren Millionen von Jahren eine geschätze Zeiteinteilung, wogegen heute schon Stunden nicht mehr ausreichen. Also: Warnung vor dem Businesskasper!

Tickibar & Sonnendeck: Die Abrechnung

Moin zusammen,

aus unserer verrückten Idee im letzten Winter ist zu diesjährigen Kieler Woche ja handfestes entstanden. Das Sonnendeck und die Tickibar haben für viel Arbeit, Spass, Aktion, Romantik und auch Ärger gesorgt. Einige Leute haben sich wirklich großartig eingebracht damit wir alle das erleben durften was wir während der Kieler Woche 2012 erlebt haben.

Hier die versprochene Abrechnung was die Kostenseite betrifft und ein kleines Fazit von meiner Seite: Bitte leitet diese Mail ruhig an Freunde weiter die dabei waren und deren Mailadresse ich nicht habe!

Kostenabrechnung

Ponton: Holz, Fässer, Schrauben, Holzschutzfarbe – 430,00
Tickibar: Holz, Schrauben (von Olaf!), Reet, Lichteffekte, Holzschutz – 170,00
Verstärker und Boxen (nach dem ersten Abend kaputt) – 100,00
Gimmicks für die Party: Knicklichter, Hawaiiketten usw. – 37,00
Planen wegen Regen von Jörg, Julian, Olaf und eine gekauft: – 28,00
Getränke innerhalb der 10 Tage -1730,00
Getränke die Olaf gekauft und gesponsort hat (geschätzt mindestens 200,- Euro) – ?
Ein paar Flaschen Alkohol wurden mitgebracht, insb. Sekt und Wiskey – ?
Zweimal einen Eimer voll frische Erdbeerbowle von Inke – ?
Dazu kommen viele gesponsorte Dinge wie Kühlschrank (Svens Eltern),
Eiswürfel & Crushed Ice (divese Spender), Schürzen (Sarah & Inke),
Verstärker & Rote Lautsprecherbox! (Julian), Lichterkette (Sven) und vieles mehr!- ?

In der Spendenbox waren 1915,00
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– 580,00
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Ohne Olafs Extremsponsoring der Getränke hätte die Spendenbox vielleicht gerade für den Getränkeeinsatz ausgereicht, so konnten auch die Kosten rundherum ein kleinwenig gedeckelt werden. Ihr könnt selbst überlegen wie hoch euer Einsatz diese Kieler Woche an der Tickibar war (und das meine ich nicht nur finanziell). Auch, wenn ich es gar nicht mitbekommen wollte habe ich einige übermäßigen Spender ausmachen können. Ich gehe davon aus, dass mindestens die hälfte der Spendenbox und auch der Arbeitseinsatz von zwei Hand voll Leuten rund um die Liegeplätze kam. Für Sarah und mich blieben die Kosten von rund 600,- Euro – dafür werden wir aber hoffentlich noch viel Spass mit der Tickibar und dem Sonnendeck haben. Der nächste Einsatz der Bar ist auf dem TSK Sommerfest und auch auf meinem Geburtstag kommt sie auf jeden Fall wieder raus.

Kostentechnisch passt das für mich und ich gebe zu mit mehr übrig bleibenden Kosten gerechnet zu haben.

Nun die Kehrseite der Medaille: Das ganze benötigte 7 Tage Urlaub und viel organisatorisches HickHack, manches mal fühlte ich mich gar gar nicht frei und war der Bar verdammt (einer musste immer an der Bar bleiben), manches Mal kamen Sarah & ich uns wie unbezahlte Dienstleister vor – tatsächlich herrschte manchmal ein Bestellton der keinen Spaß machte und manchmal kam ich mir beim Aschenbecher ausleeren wie ein Hampelmann vor, denn auf einer Privatparty kann man ja auch mal selbst als Raucher das ausleeren übernehmen, wenn die Becher schon überlaufen. Das jeden Abend Aufraeumen und der spaeter Abbau an drei Personen haengen bleiben ist dabei schon zu vernachlaessigen. Was übrigens viel weniger Aerger gemacht hat als ich dachte war das Abweisen der Fremden. Klar, manch einen Abend war da schon einiges zu tun – aber es war ja klar, das manch Einer unsere Bar falsch verstehen wird. So auch der Eigentümer der Blücherbrücke: Leider konnte ich ihn bisher nicht überzeugen, dass wir da nur Spass an der Freude hatten und so steht der Einsatz der Tickibar auf der nächsten Kieler Woche auch in den Sternen …. aber wer weiss, vielleicht gibt es ja irgendwann ein Blücherwochenende oder mehr?

Ganz klar ist jedenfalls: Es war ein grandioses Gemeinschaftsprojekt, welches nur durch den Einsatz vieler Hände funktioniert hat. Wir hatten grandios viel Spass, viel Sonne und Regen, einen spontan live Auftritt der „Princes on the Run“ (http://radiovibrations.com/por.htm), eine Seifenblasenmaschine der besonderen Art, harte & auch weiche Gäste, einen eigenen Barschwan, Fussballgucken, VIP-Segelgaestebetreeung, Restetrinken bis Level 3 (inkl Bonuslevel), wenig Ausfaelle und gaaaanz viel leckere Cocktails.

Keine Frage: Ein koenigliches Fest – 10 Tage lang! Danke.

Ahoi
Sarah & Sven