Immer was zu tun an Deck.

Am Wochenede gabs einen Quasispontanbesuch von Sven und neben viel Spass am Abend konnten wir einwenig zeit nutzen um uns an diversen Dingen des Bootes zu erlaben ;-) Bei Frühlingswetter am Sonntag fingen wir an der Buglaterne an und verweilten dort auch mehrere Stunden. Sven und ich zweifelten schon an uns selbst. Es kamen laut Messgerät diverse Volt vorne aus der Glühbirnenfassung, die Glühbirne war heile und trotzdem leuchtete sie in der Fassung nicht. Nach vielem Hin und her viel mein Blick in den Ankerkasten und ich brach vor Lachen fast zusammen. Da im Ankerkasten fristete eine Lüsterklemme ihr Leben …

Mut zur Nichtsitzenden Hose *lach*. Wenn man in der Ankerbox am wuehlen ist kann man sich nicht noch um ein perfektes sitzen der Hose kuemmern ;)Die nicht mehr lebensfaehige Luesterklemme und ihr Rostfleck.Neu und Alt im Vergleich.
oder besser gesagt, vor vielen Jahren lebte sie mal. Von den Metallteilen dieser Lüsterklemme war nur noch ein Rostfleck an der Innenbordwand übrig. Dort im Ankerkasten wurde das Stromkabel nach Außen hin verlängert. Kurzerhand tauschten wir nicht nur die Lüsterklemme, sondern auch das äußere Anschlußkabel und schon funktionierte es auch mit dem Licht in der Positionslampe (alles zusammen ca. 3 Stunden nach Beginn der Arbeit ;-). Ein Wasserdichter Kasten für die Klemme fehlt nun noch, aber das ja n Klacks ;)

Zwischendurch genossir immer wieder die Sonne und liessen wie an Bord meist üblich den tag etwas langsamer passieren. Vielleicht lag es ja auch an den diversen Bier im Weltruf gestern Abend .. oder aber auch an der Musik von Sven Panne die wir zu Abendbeginn im Prinz-Willy genossen. Mit Sven hatten wir einigen Spass, auch wenn wegen der Lärmenden Milchaufschäummaschine kein Kakao während des Konzertes gemacht werden durfte *lach* … naja wir haben dann leise geöffnetes Bier aus grünen Flaschen getrunken und den Abend mit einer Rio-Reiser ähnlichen Stimme genossen. Als der Sven Panne dann aber noch „Nur Dich“* von Rio rauskramte, dann wars zu spät. Die paar Bier, die rauhe Sven Panne Stimme und meine geschlossenen Augen liessen mich Rio auf der Bühne stehen sehen. Danke dafür, wenns auch genau das falsche Lied war *lach* .. und darum genau richtig! ;)

Aber ich schweife ab. Nach der Buglaterne war die Sprayhood dran. Diese wurdenotdürftig genäht, damit sie nicht weiter ausreissen kann. Ohne meinen KöniglichenEinfedler wäre es sicherlich nicht möglich gewesen so schnell fertig zu werden. In perfekter Teamarbeit nähten Sven und ich die Risse wieder so zusammen, dass sie sogar bis heute halten. Sieht scheisse aus, aber es reisst wenigstens nicht mehr auf … und besser als so rumflatternd siehts allemal aus, jawoll. Zum Schluss gabs dann noch einTest der rettungsringweste am Heck. Ein Zug am Bolzen und schon flog das Ding ins Wasser. ja funktioniert, danke – und wer bauts jetzt wieder zusammen? Hammerharter Federmechanismus, der da wirkt. Sven und ich brachten es dann mit skalierter Kraft von uns beiden dann mit einem neuen Splint dann doch wieder zusammen, was ein Akt der Kraftaufwändung, aber macht ja nix. So wissen wir wenigstens wie und das es funktioniert.

Am Ende des Tages war noch einwenig Wassertragen angesagt, denn das Wasser ist immer noch nicht angestellt und langsam lief ich echt trocken hier. Schön waren die Themperaturen – Die Heizung machte ich irgendwann tagsüber aus und auch die Nacht habe ich sie nicht gebraucht. Bei minimalen Themperaturen von 9,6 Grad innerhalb des Bootes braucht man keine Heizung. Keine Feuchtigkeit innen und genüg Wärme um Abends draußen im Pulli am Rechner zu sitzen, ich freu mich auf Frühling und Sommer!

Ansonsten ist die Welt natürlich schlecht und ich nicht Glücklich *lach* aber das wisst ihr ja, und das ja auch nich schlimm. Hauptsache dem Rest gehts gut, ich find eh was zum meckern. – Ahoi! ;-)

*) Nur Dich
Ich hab kein Geld, aber du kannst es haben,
ich hab kein Auto, du kannst es fahren,
hab keine Yacht und keinen Hafen,
hab kein Bett, aber du kannst drin schlafen.

Refrain:
Ich brauch nichts, brauch nur dich.

Ich hab ’n Song, den könnt ich dir singen,
hab ’n paar Platten, die würd ich dir bringen,
hab ’n paar Stories zu erzählen.
Ich brauch nichts, was sollte mir fehlen?

Refrain…

Alles, was ich hab und auch das, was nicht,
ich geb alles her, ich geb alles für dich.
Hab keine Geduld, die kannste mir rauben,
hab keine Ahnung, aber du kannst mir glauben.

4 Gedanken zu „Immer was zu tun an Deck.“

  1. Moin Stephen, – ich kanns mir vorstellen. Schoene 3-4Bf zu Ostern aufm Chiemsee. Letztes Jahr hatte ich das auch – un dich weiss noch genau, es war so heiss das ich in diesem saukalten Wasser baden gegengen bin und mir danach nen Sonnebrant vom Nacken bis zum Hacken geholt hab! *lach*

    Luesterklemme is ja Eines …. aber ohne Schutz im Ankerkasten *lach* ;)

  2. Moin Sven,

    Lüsterklemme bei so ’nem Boot, das hat was.

    Auch hier in München war ein Bombenwetter.
    Die ersten Schläge über den Chiemsee waren ein Traum – ein 3er bis 4er Wind – schneebedeckte Berge im Hintergrund – vielleicht drei Boote auf dem Wasser.

    Eine gute Zeit,
    Stephen

  3. *lach* Damit haetten wir die erste Konstante im Universum gefunden … darauf basierend koennen wir jetzt unsere Theorien aufbauen. – Egal, heut haben wir das Wasser angestellt – endlich ohne schlechtes Gewissen Abwaschen *grins* – Beide Tanks sind voll, und es ist ein Leichtes sie wieder zu fuellen. – Seeeeehr gut.

    „Wir stechen das Gemuese im Spagelfeld …“

  4. Warum zweifeln wir? Weil wir nicht anders können.

    Eins steht aber zweifelsfrei fest: Wellness Cola light schmeckt albern!

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