Und wieder ruff aufs Boot!

Kaum in Neu Darchau angekommen ging es wieder n Bord und weiter die Elbe hoch. Als erstes ging es nach Hitzacker: Ein Hafen! Ein richtiger Hafen, wow! Die Einfahrt dorthin war eher ohne Wasser und so ziemlich eng – und es gab noch ne Brücke unter die ich drunter musste. Tatsächlich wohl nur zu schaffen, weil so wenig Wasser da war. Das war auf jeden Fall etwas gutes und einer der Vorteile von so einem Boot – klein und schmächtig ; -) … und so landete ich dort im Hafen, der scheinbar erst ein paar Jahre alt war … alles ziemlich neu, und Überkandidelt …. sicher sicher gegen Jahrtausend Hochwasser und auch darauf vorbereitet das irgendwann 3 Hafenmeister dort arbeiten ; -)

Aaaber nur eine Dusche ; -) Dafür so gross wie meine Küche!

Ansonsten gab es da nicht wirklich etwas, aber ne schöne kleine Stadt das kann man sagen. Insgesamt hatte der Hafen eine sehr grosse Kapazität … nur halt Wasser gab es da wirklich nicht viel ; -)

Den nächsten Tag ging es weiter und ich lief gegen Mittag Dömitz an, dort gefiel es mir aber nicht .. der Hafen war in meiner Vorstellung wirklich total anders als er dann dort stand ; -) und so fuhr ich weiter nach Wittenberge, wo ich auch eine gewisse Vorstellung hatte und hoffte am Wasser Tanken zu können. Dem war aber nicht so, der Tankcontainer kam das letzte Mal ins Winterlager und nicht wieder raus … sowieso erklärte mir der hafenmeister später auf der Rückfahrt das es wohl der letzte Sommer für den Hafen sein da der Hafen anderweitig für mehr Geld verdienen genutzt werden soll. Die Boote bringen halt zu wenig. Ist halt schade, war im Grossen und Ganzen ein feiner Hafen : -(

Ingesamt war es dort eher langweilig, so das es noch nicht mal Fotos gibt ; -) Man konnte relativ gut an Land Tanken, auch wenn die Tankstelle fussläufig wegen Baustelle gesperrt war gab es schon eine weitere in Sichtweite. Das ist echt nen vernünftiger Service bei ner Baustelle. Zack, bauen se mal eben auf der anderen Strassenseite ne Neue hin damit alle Sprit bekommen : -) Haben sie natürlich nicht.

Der Tag war sehr ruhig, ich ging halt zur Tankstelle mit meinem Bollerwagen, ass ein paar Brombeeren am Strassenrand und unternahm noch eine kleine Fusstour durchs Dorf um einen Kaufmannsladen zu finden, was ich dann auch irgendwann schaffte wirklich sehr ruhig das Dorf aber es war wunderbares Wetter. Sonne satt! So sass ich Abends irgendwann hinten am Boot und hielt die Füsse ins Wasser. Ich fand es da sehr schön.

Den nächsten Tag ging es ein ganzes Stück weiter nach Tangermünde, die Wassertiefe wurde teilweise besser und es war verwunderlich wie grün das hier ist, insbesondere gegenüber dem letzten Jahr auf dem Rhein. Kurz vor der Einfahrt lagen ein paar Fahrgastschiffe am kai. Alles etwas grössere Schiffe und so fuhr ich nicht langsam an diesen Vorbei. Auch wenn ich jetzt nicht sagen würde das ich da vorbeigeheizt bin : -) … aber der Kapitän des einen Schiffes fühlte sein Schiff in Gefahr und fühlte sich angepisst. Ich weiss nicht mehr was er gesagt hat aber es war nicht freundlich und ich zog mir die Hose dann auch nur teilweise an, denn meines Erachtens war das voll überzogen ; -)

Egal, ich fuhr in den Hafen (wieder einer!) und mich überkam wieder mein Wasser Thema. So viel war da nicht aber ich fuhr langsam in den weiten Hafen, mir wurde aber jeden Meter mulmiger und als ich das Gästestegschild sah wurde mir noch mulmiger, weil der Pfeil weiter nach hinten zeigte ; -)

Und so fuhr ich langsam, suchte mir dann einen Steg aus und landete dort. Später sah ich tatsächlich das es der letzte Steg mit Wasser drunter war ; -) Ich glaube der Motor hinten stand auch schon im Schlick ; -) und um mich rum (nach hinten) war echt nur noch Schlick zu sehen ; -) Also wenn wenig Wasser, dann war hier wirklich Ebbe … dafür ne grosse Stadt mit Geschichte!

Ich blieb dort ein paar Tage. oder ggf kam es mir nur so vor ; -)

Tatsächlich ging ich dort durch die Altstadt und wunderte mich über viele Menschen .. und wer weiss, vielleicht war ich auch in Tangermünde „verliebt“, ggf zog mich der Name etwas an .. Tangermünde, klingt fast wie Travemünde und so dachte ich die ganze Zeit ein Gefilde weiter im Norden … jedenfalls war hier früher mal richtig was los, und die hatten sich wahrhaftig gegen Sturmfluten und Hochwasser geschützt!

Man könnte auch sagen das es sich hierbei um nen riesen hafen handelte – wenn da denn Wasser gewesen wäre ; -) Es sieht ja auch immer aus als ob es Wasser gibt, aber den grössten teil eben nicht über 10 bis 20cm – das war früher sicherlich anders, da kam auch noch Wasser aus der Tanger ; -) Jetzt war da zwar noch nen Sperrwerk zu sehen, aber dies war mehr von Steinen gefüllt als von Wasser. Die Enten liefen dort umher und hatten ihren Spass.

Ich hingegen fand irgendwann heraus, das der Strompfeiler nicht funktioniert und das nur der Erste funktionieren soll. Also auf aufs Boot, aus dem Schlick gewühlt und ein paar Plätze weiter vorne hin, andem zuvor noch jemand ander Stand. Ich bin dann rückwärts rein, da ich erstens mehr Wasser erwartete als auf meinem Platz und das zweites viel schöner mit dem Stromanschluss war… ok, in der Ecke hinten war dann nicht wirklich genug Wasser, aber egal es war ja wieder schönes Trainigswetter für Rückwärtsfahren und es hat auch alles ganz gut geklappt ; -)

Und so stand ich dort als erster – jedoch ohne Strom, denn die Säule ging auch nicht : -(

Nach Tangermünde ging es weiter die Elbe hinauf, bis auf den hafen mit etwas mehr Wasser wie ich „fühlte“ und so war ich ganz gut gelaunt, tatsächlich fuhr ein Motorboot morgens vor mir los, welches ich irgendwann mitten im Fahrwasser Ankernd wieder traf, ich fragte ob alles in Ordnung sei und er antwortete: „jau, wir machen nur Mittag!“. So huschte ich weiter und nach einem wieder langen Tag fand ich einen Anleger ohne Hafen an einer Fähre und dachte das wäre sehr fein. War es auch, wenn auch etwas in der Ströhmung und wie ich nachher erfuhr – auch sehr flach, diesmal aber nur Zweitrangig wegen Wasser, da war ne Slipanlage nebendran, bei der die Schienen ins Wasser führten – der Hafenmeister war gerade vor Ort und wehdelte wie verrückt und Brüllte auch die ganze Zeit – das machte mich etwas nervös und so legte ich nicht ganz so lässig an wie sonst, aber immer noch alles ok. Am Steg schien es gar nicht so flach – jedenfalls nicht so flach wie die letzten Tage.

Der Hafenmeister malte gerade mit nem Kumpel den Steg neu … was sehr geschickt ist, wenn man an diesem Steg liegt ; -) Aber alles gut, sie malten nur in der Mitte und so blieb genug Platz fürs Laufen. Ein kleiner Verein, der hier in Rögnitz sein Heim gefunden hatte. Die Vereinsgebäude waren etwas fussläufig entfernt und nicht gleich an der Steganlage, aber das fand ich nun nicht sehr hinderlich. Hinderlich war eher das es da echt Berg auf ging ; -) dafür gab es eine richtige Dusche! Und alles alleine, weil keiner da war. Auch die beiden Streicher waren irgendwann verschwunden und ich agierte dort alleine mit Fahrrad und ohne am Steg herum. Ich fand eine ehr schöne Strecke an der Elbe aufwärts entlang.

Den Tag hatte ich so viel Zeit und das Wetter war so schön, das ich erst auf der Stegseite ging und später auch noch auf der gegenüber liegenden Seite – es gab ja ne Fähre! Und nur Natur! Nix anderes, wirklich schön! Im Dorf gab es nen Einkaufsladen und nen Bäcker und so gab es wieder viel zu viel zu futtern ; -)

Beim Spaziergehen sah ich die Häuser die am Elbrand gebaut waren – natürlich nicht ohne Schutz! So waren sie etwas höher und an den mauern sah man Markierungen wann wieviel Wasser stand. Da wurde einem schon bewusst das die Elbe auch anders kann als jetzt ; -)

Ich genoss den Tag und Abend bevor ich am nächsten Tag nach Magdeburg aufbrach. ich wusste das mich dort befestigtes Ufer erwartet, war dann aber tatsächlich überrascht wie es dort abging. Da waren regelrechte Stromstellen bei wenig Wasser! Ich fuhr nervös an Magdeburg vorbei und war froh als ich da ohne Schaden durch war. Tatsächlich waren dort auch keine Fotos möglich, da ich die lieblos unter Kontrolle halten musste und vielleicht auch zu sehr überrascht von dem war, was mich dort erwartete. Es war jedoch schnell klar, das ich hier nicht wirklich bleiben wollte, das erinnerte zu sehr an den Rhein ; -) und so fuhr ich Stadtauswärts und fand etwas weiter eine klitzekleine Einbuchtung die wie ein Hafen aussah, irgendwann sah ich sogar ein Schild! Bei der Einfahrt wurde mir schnell klar das das wohl keine richtiger Hafen war, aber ich behielt die Ruhe und legte sogar erstmal an, denn ich wollte diese kleine Bucht erkunden und mal gucken. Das tat ich dann auch, fand aber nichts was nach nem Vereinsgebäude aussah und so legte ich wieder ab und fuhr weiter …

Es war jedoch sehr schön dort! Und nach rechts auf dem Foto gab es nur noch natur! Sicher hätte man etwas finden können um sich hier eine Übernachtung zu sichern, aber so gross war meine Ruhe dann doch nicht und irgendwie wollte ich gerne auch Strom und Sprit! Das gab es hier laut Karte nicht in der Gegend – wobei ich auf der Karte wohl nur die Tankstelle überprüfen konnte und nicht ob es dort irgendwo ne Steckdose gab ; -) So legte ich wieder ab und folgte der Elbe weiter …

… bis nach Schönbeck – und da war es dann so, wie es auf dem Schild stand: „Campingplatz Magdeburg“, tatsächlich etwas verwirrend und sicherlich nicht in Magdeburg ; -) Aber so ist das manchmal .. die Menschen sind halt nicht so genau! Nur wenn es um flappsige Dinge geht, wie bei meinem Scherz beim Bezahlen: Man verlangte hier um die 25,-Euro wo ich sonst eher um die 10 Bezahlte und so sagte ich auf die Forderung „Oho, da kann ich mir ja fast den ganzen Hafen für kaufen“ Der schlug ein wie ne Bombe und der gerade anwesende Chef flippte regelrecht aus, was mir einfallen würde Ihn so zu beleidigen, er müsse ja auch leben und das alles hier bezahlen … mein sofortiges Einknicken brachte nix, ich liess die Leute beleidig zurück und selbst abends bei der Familie vorbeigehen war eher schwer für mich. Tatsächlich hatte ich das natürlich nicht vor und erinnere mich an vorgestern mit dem Kapitän. Soll ich doch ne Vorurteilsschublade rausholen und da alle Ostdeutschen reinpacken auf der Steht: „Achtung leicht Beleidigt“? Naja passte halt alles zu „Campingplatz Magdeburg“ obwohl Magdeburg ca 10km weit weg war … ich ging hier Abends auch durch die Stadt, aber da gab es wirklich nix, das war ein Industrieanhängsel von Magdeburg und ansonsten sah es so aus, wie ich es mir im Osten immer vorgestellt habe (aber bisher selten so gesehen) .. ein Grau in Grau mit ein bisschen grün dabei und eben keine Menschen egal wohin man wie lange läuft. Die Tankstelle fand ich dann in einem weiteren, etwas moderneren, aber nicht fotographierwürdigen Industriegebiet welches sich aber gute 3km entfernt befand.

Die Einfahrt war im übrigen wieder sehr flach und ich habe auch ein wenig Sand erwischt … naja zu viel geschnibbelt ; -)

Was zu erwähnen wäre ist das es Abend eine Auflugsfahrt von einem Nachbarlieger gab, das fand ich relativ schön. Der hatte nen etwas grösseres Boot und holte am Abend einfach ein paar Menschen auf der Campingplatzseite ab (der Hafen war auf der Innenseite, und auf der Elbe Seite befand sich der Campingplatz relativ schön gelegen : -). Sie kamen dann wieder als ich schon lange schlief, also im Dunkeln : -)

Für mich ging es nach Magdeburg oder besser gesagt Schönbeck weiter nach Neu Darchau, obwohl sich das auch erst auf der Fahrt rausstellte – es ging mit gut Wasser voran und war natürlich überwiegend grün. In einer Kurve, wobei die Elbe hier nur noch Kurven auf die Karte malt, sah ich dann ein paar Gebäude mit einem Hafen. An der Einfahrt stand etwas Strömung und ich war darauf vorbereitet das es dort wieder flach werden würde, und wurde es auch ; -)

Ich fand schnell einen Platz und legte an, nicht ohne die Ruhe ob der Tiefe zu verlieren und legte am einzig freien Platz des Hafens an, der mir auch sehr zusagte aber wirklich verdammt eng war! Ich glaube ich hab das Schlauchboot welches dort lag nicht geschubbert – aber ganz sicher bin ich mir nicht ; -)

Wieder war es ein Platz bei dem der Campingplatz angegleidert war, oder besser gesagt: Wo die Verantwortlichen irgendwann erkannt haben das mehr Camper unterwegs sind als Boote ; -) Hier war das jedoch mehr oder weniger ein Gogelmosch .. alles durcheinander ; -) Es war etwas schwierig den verantwortlichen Hafenmeister zu finden aber es klappte irgendwann mit unserem Zusammentreffen : -) und so bekam ich auch nen Toilettenschlüssel ; -) Bis dahin gab es nen schönen Spaziergang durch die Gegend, die eher schön als hässlich ist (so abseits der City).

Zwischendurch fand ich nen Lebewesen, welches ich echt bis auf „Raupe“ nicht zuordnen konnte. Zuhause informierte ich mich dann über Papa und irgendwas kam auch dabei raus … aber ich habe es schon wieder vergessen ; -) – Jedenfalls nen Riesen Ding! Die Raupe war sicherlich 10cm lang!

Das Wetter war weiter sommerlich und die Tage über ging es mir sehr gut – ich hatte Entspanntheit erreicht und konnte sie auch vollkommen ausleben!

Danach folgte Lutherstadt, wenigstens hatte ich das schon mal gehört und wusste zwar damit nicht wo ich bin, jedoch fühlte ich mich schon sehr weit im Osten ; -) … ggf weil die Stadt eine Umbenennung hinter sich gebracht hatte, hiess ja vorher Kars-Marx Stadt und das gefiel scheinbar nicht … naja, mir egal: Doert hatte ich ein ganzes Hafenbecken für mich .. es sah zwar schon etwas heruntergekommen aus, aber der Steg trug mich noch : -)

Schwierig war es hier einen Hafenmeister zu finden – ich brauchte etwas bis ich den riesen Campingplatz durchblickt hatte und verstand, das es einer war und das das Hafenbecken nur ein Anhängsel zu sein schien. Wasser gab es ja sowieso nicht wirklich in dem Becken also lag ich mehr im Schlick … aber es schien locker zu sein ; -)

Irgendwann gab es hier wohl auch mal Strom, Wasser und auch Diesel – aber das war schon lange her und so kam ich diesen Abend an kein Strom und den Diesel musste ich von einer relativ weit entfernten Tankstelle auf der anderen Seite holen, ich dachte kurz daran mit dem Boot hinüber zu fahren, dachte dann aber auch wieder: Ach das kannste auch laufen …

… und so lief ich … erstmal über die grosse Brücke auf die andere Seite, dann nach Lutherstadt und immer weiter die Strasse entlang bis ich die Tankstelle fand (beim ersten Mal war das finden gar nicht so einfach, da die Strasse sehr abgesperrt für Fussgänger war und so verlief ich mich auch ein oder zweimal ; -) – Der Rückweg ging einfacher, aber selbst die war glaube ich rund 5km.

Egal, Wetter war gut, ich war gut drauf und so fuhr ich Abends nochmal mit dem Rad in und durch die Stadt, ich entschied mich sogar in der Stadt zu Essen, was ja nicht häufig passiert und so gab es noch Pferderouladen. Ich fand sie sehr lecker!

Ein sehr schöner Tag wie ich fand!

Trotzdem ging es am nächsten tag weiter … wieder ein ganzes Stück und so fand ich mich Mittags in Torgau wieder, eine Stadt von der ich noch nie gehört hatte jedoch gab es dort das Schloss Hartenfels, welches ich irgendwie kannte. ich kramte in meinem Kopf und kam irgendwann darauf, das ich es im Zusammenhang mit einer Serie aus dem TV kenne … aber im netz fand ich nur das dort der Film Dornröschen gedreht wurde, an den ich mich sicherlich nicht erinnere ; -) Egal, die hatten dort Bären! im Schlossgraben (Vorloch) – es war schon ne kleine City dort, dort etwas los war da eher nicht, auch das kleine Hafenbecken war eher für Kanuten als für Boote – aber meins passte natürlich rein ; -)

Auf jeden fall konnte man dort abends in Ruhe an der Elbe sitzen .. ich fand es schön dort!

Von dort aus waren es nur noch zwei Tage bis Dresden und ich telefonierte mit dem Hafenmeister dort – irgendwie hatte ich dem netz entnommen das die mit einfach so kommen nicht so entspannt sind – das durfte ich dann später auch noch selbst erleben ; -) Egal ich wollte dahin, also fuhr ich nach klärung weiter. ich glaub das war sogar so, das auf der Webseite etwas von „mindestens eine Woche vorher“ anmelden stand ; -)

Ich fuhr also weiter und landete in Riesa, wie mir Lysann später erklärte die Nudelstadt der DDR – ich fand einen klitzekleinen Steg dort und das Thema Wasser wollen wir eher nicht ansprechen. Ich kam an den Steg, ja. Aber von Wasser unter dem Kiel konnte man dort nicht mehr sprechen: In der Einfahrt lag eine Tonne von der man deren Ankerstein sehen konnte ; -)

Alles in allem ne schnuckelige Stadt, aber Hafentechnisch war da weniger los, auch wenn dort ein Bootsverein ansässig war. Für nen Menschen vor Ort hat es dort nicht gelangt und so musste ich mal wieder jemanden Anrufen, der dann auch spontan vorbei kam und mir nen Schlüssel und Co aushändigte, das wirkte jedoch nicht sehr – auf Gäste vorbereitet -und am Ende eine der kältesten Duschen die ich auf dieser Strecke fand ; -) Und auf jeden Fall der kleinste Steg ever!

Und danach ging es mit wenig Wasser weiter nach Dresden! Jähh, ne schönte Tour noch, jedoch in Meissen ganz besonders flach und steinig! Papa und Mama erzählten mir das sie da vor ein paar Jahren mit dem Schiff von Dresden aus hingefahren sind, das war wohl dieses Jahr nicht möglich -da war echt kaum durchzukommen!

Und dann war ich in Dresden! Wow, ich war da und quasi froh das es ein ende nahm und ich erstmal ein paar Wochen ruhe bez. des Niedrigwassers hatte. Tatsächlich wurde das Wasser die Wochen über noch weniger und ich denke es war zu dieser Zeit kein Durchkommen auf der Elbe!

In Dresden angekommen war es noch mal etwas Flach. Bei der Hafeneinfahrt, aber der Hafen selbst hatte ne gute Tiefe. Nur das ankommen war etwas merkwürdig – ich rief wieder an und das erste was ich zu hören bekomme ist „Du hast einfach in meinem hafen angelegt?“ „Ne, ich hab vorgestern schon mal angerufen.“ Ab dann wurde es entspannter aber ich durfte den Platz noch mal wechseln, aber das ist nicht schlimm in einem Hafen welcher auch nach Stammliegern aussieht. Insgesamt war es ab dem Zeitpunkt sehr entspannt und schön für einen Stadthafen und dafür das die das natürlich auch nur nebenbei machen, denn in Wirklichkeit war der Hafenmeister ein Eventveranstalter, der den Hafen und sein Gebäude dort häufig für Events nutz. Dazu demnächst mehr …

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