Und das in Misselwarden! Ich war eingeladen zum Oktoberfest in Misselwarden und da wollte ich auch gerne hin, also begab ich mich mit dem neuen Fahrrad nach hause/nach Padingbüttel zu den Harms, ich freute mich schon sehr auf die Tour und packte die Sache wie Zelt und Co auf mein Fahrrad und fuhr den nächsten Tag los. Im Kopf wie immer den Plan auf Zeltplätzen zu übernachten doch das Wetter versprach nix gutes – zumindest wenn man Gut mit Sonne gleichsetzt. Das Wetter war sehr durchwachsen, da ich den obigen Vergleich eher nicht in meinem Kopf hatte hiess es nur die richtige Jacke anziehen und los ging es!
Am ersten Nachmittag sank die Laune jedoch ziemlich nach unten: Es regnete immer wieder und ich musste mich auch manches Mal auf Grund des Regens unterstellen und so hatte ich keine Lust auf nen Campingplatz und nahm mir kurzer Hand ein Zimmer irgendwo was gerade passte. Es war etwas schwierig das Zimmer im Regen auf dem Smartphone zu buchen … aber was sollste machen, ich wollte ein warmes Bett und die Nacht trocken liegen und akzeptierte die moderne Buchungsweise! Der Regen tat sein übliches hinzu die Buchung zu erschweren …


Die Nacht war sehr fein, dafür ging es am Morgen im Regen weiter – naja ; -)

Nen Bäcker war nicht zu finden und so fand ich mich irgendwann, irgendwo in nem Edeka wieder , der im vorderen Bereich auch über einen Bäcker verfügte. Ein etwas komisches Gefühl, aber im Prinzip gut genug und man konnte die Minuten dort auch geniessen. Man kann sagen das ich mich in einem richtigen Cafe oder auch Bäcker wohler fühle – aber das ist wie mit dem Buchen des Zimmers. Man muss die modernen Dinge manchmal einfach hinnehmen : -( Für die modernen Dinge bin ich normalerweise zu altmodisch und halte mich da fern, aber nun ja ; -)
Auf dem weiteren Weg nach Bremerhaven sah ich irgendwann etwas sonderbares am Weg. Von weitem sah es aus, wie ne Kug die am Wegesrand steht, doch das konnte ja nicht sein. Ne Kuh gehört auf ne eingezäunte Wiese in unserer Gesellschaft. Automatisch fuhr ich etwas langsamer, weil ich unsicher war und so ne Kuh ja auch nicht immer freundlich gegenüber kommenden Menschen ist, naja ggf ist sie immer freundlich, jedoch führ die Angst zu Verhalten welches für den Menschen eher hinderlich/verletzend sein kann – doch als ich näher kam dachte ich: Ach das ist ne Plastikkuh, denn sie bewegte sich auch nicht! Als ich dann an Ihr vorbei fuhr sah ich das sie ihren Kopf hinter mir her bewegt. Es war eine echte Kuh! Faszinierend und erschrecken zugleich! Was macht so ne ruhige und stille Kuh am Strassenrand ; -)


Sehr faszinierend!