
Fuer diejenigen die es noch nicht gemerkt haben: Ich bin wech. Wech, auf Sommertour mit der Beberich. Die Sonne brennt hier in Kalmar und mein Mitsegler Matthias tut gerade alles dafuer, dass heute noch ein Fisch auf den Teller kommt … ich glaub ja aber eher, wir werden heute zur Feier des Tages mal Essen gehen. Matthias steigt nach knapp 400sm in den Flieger und fliegt zurueck nach Deutschland, ab hier muss ich alleine sehen wie ich weiterkomme. Unsere Plaene bis heute Stockholm zu erreichen hat der Wind verweht. 2 Tage hingen wir wegen Sturm in Stubbekoebing in Daenemark fest und auch ansonsten geht es seid der ersten Stunde nur gegenan. Viel Motoren und viele Schlaege.
Die Liste der Deffekte ist so hoch wie noch nie – bisher haben wir aber alles zuegig wieder reparieren koennen: Achterliekspanner in der Genua2 gerissen, Gross beim reffen gerissen (20x15cm, in L Form), beim Autopilot Stromprobleme, Wasserpumpe vom Motor: Keilriemen lockert sich immer (sind wir dran ;), ueberall WD40 ran – tat mal not, neue 1.Reff-Leine … und watt weiss ich alles noch ;-).
Egal, es ist super,- den Matthias mitzunehmen die absolut richtige Entscheidund, das Wetter (bis auf die Windrichtung die Tage) super und grandios und die Daenen und Schweden einfach super lieb. Also, hier bleib ich … zumindest fuer die naechsten Wochen.
Wer will verfolgt mein Zwitschern auf twitter. Ganz liebe koennen sich auch bei Bengi melden um in die Mailingliste eingetragen zu werden, da gibts dann immer aktuelle Positionsmeldungen per Mail. – Und wer mal ganz spontan sein moechte,- Anrufen/Mailen in den Flieger oder Zug steigen und mitsegeln!
Und PS: Beberich, du bist ein klasse Boot – danke dafuer!
Die meissten von euch werden 


Ich fuehl mich allein. Sitze wie so haeufig in den letzten Tagen irgendwo auf dem Flughafen und warte auf den Flieger. Der Liegeplatz liegt noch einsam im Norden, ich einsam irgendwo im Sueden und das Boot irgendwo auf dem Trockenen. Aus dem Musikspielgerät in meinem Ohr kommt Rosenstolz, wie so häufig die letzten Tage. Trotz der Vorfreude endlich Feuchtigkeit am Rumpf meines Bootes zu spühren macht sich Leere in mir breit, das Gefühl alleine zu sein, trotz der vielen Menschen hier um mich rum. Alle hetzen sie, rennen von hier nach dort, keiner lächelt und wenn man gegen harte Währung etwas Nahrungsmittel haben möchte schauen sie einen komisch an.
Nur fuer alle die, die meinen irgendwer ausser mir haette alles unter Kontrolle. Hier bei mir im Flur ist der Schalter der Schalter mit dem ich bestimmen kann wann es nun Abends ist, Tag oder auch Nacht. Fuer Euch versuche ich mal die Tage ein bisschen laenger zu gestalten; extra fuer euch.