Des Fuschers Fräse „makeUp“

Des Fuschers Fräse hat ja so ihre Makel. Nicht mehr die Frischeste und auch irgendwie bezüglich der Genauigkeit eher gefuscht als sorgfältig für die Ewigkeit gebaut. Passt ja somit sehr gut zu mir ; -)

Vor geraumer Zeit war dann Herr C aus B so gar nicht zufrieden. Denn so ein gefusche passt so gar nicht zum herrn B! Er meckerte erst über die schiefe Z-Achse und die mies gefräste Grundplatte. Auch die Absaugung fand er scheisse – und er hatte mit allem recht.

Das „Schiefe-Z-Achse-Problem“ regelte er bei einem Bier gleich selbst: „Das ist sicherlich nur Spiel in der Befestigung, halt mal eben mein Bier“. Jo, hat er wieder recht gehabt und zack sass die Achse um einiges besser als Vorher. Sicherlich immer noch einer Käsefräse würdig, aber egal – um Längen besser!

Erst Eins, dann Zwei, dann Nummero Drei! Entwicklungsstufen des Absaugadapters.

Kaum war Herr B aus dem Haus machte ich mich als erstes an einen neuen Absaughalter. Erst Nummero eins, dann 2 und dann auch noch die Version drei. Nun bin ich glücklich ; -)

Die erste Version war bekackt gedruckt und hatte die Löcher zum befestigen an den falschen Positionen. Die Zweite war auch mies gedruckt und der Absaugkanal schien noch zu klein. Vom sehr miesen Zusammenkleben der zwei gedruckten Teile durch die schlechte erste Druckschicht mal abgesehen. Die dritte Version passt nun super: Die erste Schicht ist perfekt gedruckt (endlich hab ich die Lösung gefunden, das ich direkt auf die Druckglasscheibe drucken kann und kein Tape & Klebestift mehr verwenden muss (0,3mm erster Layer!)) und die Teile sind fein mit Sekundenkleber zusammengeklebt.

Darüber hinaus hat der Absaugadapter neben vergrößertem Absaugkanal einen „Schuh“ bekommen. Er muß nun nicht mehr geschraubt werden und wird von vorne einfach über den Spindelhalter gesteckt. Hält nun viel besser als die zwei kleinen Schrauben. Als krönenden Abschluss gab es einen direkten 50mm Stutzen mit neuem, viel flexiblerem, Absaugschlauch.

Fräse mit neuem Absaugdapter und neuem, flexiblen Absaugschlauch.

Mit dem Absaugadapter aber nicht genug „MakeUp“. Auch die Grundplatte habe ich neu plangefräst und eine neue Opferplatte mit Anlegeecke aufgespannt. Es ist wahrscheinlich das erste mal im Leben der Fräse, dass die plane Opferplatte auch wirklich die wirklichen Maximalverfahrwege der Fräse wiederspiegelt.

Hinten die alte „PlanKäseReibe“ und vorne die fast plane, wirkliche Fräsfläche. Hier noch mit Absaugadapter Zwei.

Mit des Fuschers Fräse sind 800 x 580mm drin. Mit Umbau eines Enschalters könnte ich auf der Länge noch ca 4cm herausholen, aber das lasse ich erstmal – die Enschalter machen eh irgendwie seit einiger Zeit mucken : -(. Zeitweise hört die Fräse einfach mal zwischendurch auf, da sie ein „Limitswitch“ Signal bekommt. Woher weiss ich nicht. Definitiv ist kein Limitswitch zu der Zeit physisch ausgelöst … aber irgendwie kommt das Signal an. *brummelGrübel*

Kleiner Anlegewinkel auf den wahrhaften 0 Punkt der Fräse ;). Hier noch mit Absaugadapter Zwei.

Im Zuge der komischen Limitswitch-Meldungen habe ich auch mal den Kabel“verhau“ eben dieser Kabel etwas aufgeräumt. Ich konnte nichts komisches entdecken und der Fehler besteht weiterhin. In nicht definierbaren Abständen gibt es irgendwann/manchmal ein Limitswitch Signal und die Fräse bleibt stehen. Leider hat mich das die letzten Tage ein paar Frässtücke gekostet da ein „Fräsen ab dem Stillstehzeitpunkt“ nicht immer zuverlässig funktioniert : -(

Es bleibt ein Fuschstückchen …. aber dazu demnächst mehr ;-)

PS: Wer den Absaugadapter selber drucken möchte, der gibt bitte Bescheid. Ich habe ihn nicht auf thingiverse.com hochgeladen, da die Spindelaufnahmen sicherlich viel zu unterscheidlich in den Maßen sind.

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