Das Lastentier.

Heute gab es den ersten wirklichen Lasttest mit der GrünenWelle und dem Anhänger: Ich wollte mal eben den Fleischeinkauf fürs morgige Grillfest hier im Dorf abholen. Hundertvierzig Stück Fleisch und selbige Anzahl an Würstchen, nen büschn Brot und „Zubehör“.

Das muß alles mit.

Irgendwie waren dann zwei Einkaufswagen voll und ich rollte den Kram etwas grübelnd zum Rad – soll ich doch die Froo anrufen und nach dem Auto fragen? – Nee, neee, erstmal wird probiert das zu packen. Ich hab ja schon als 14 jähriger mehr auf nen Treckeranhänger bekommen, als alle vermuteten – also, warum sollte das hier nicht auch passen? Zwar durfte ich noch ein Postpaket zusätzlich zum Einkauf (wieder) mit nach Hause schlüren (Post schon zu :() aber irgendwie sagte der zweite Augenwinkel: Das passt.

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Ein Hänger muss her.

Jungs und Mädelz, denkt dran: Ich hab ja bald Geburtstag. Und Kuddel auch, und Sarah sowieso und Weihnachten ist auch bald!

Hänger von hinterher.com, Modular auf Euroboxen ausgelegt.

Für die GrüneWelle brauchen wir einen Hänger und ich glaub ich hab da was gefunden. Sarah hat bei ihren Keramiksachen auf Euroboxen für die Lagerung von Zubehör gesetzt – warum also das Ganze auch nicht für einen Fahradanhänger nehmen?

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Die erste Tour: Kurz um Mildenberg

Mit dem neuen Liegedreirad, der GrünenWelle, musste ich auch während des Camps schon mal los. Eine kurze 23km Tour am Morgen durch Wald und Wiesen.

Rund um die alten Tongruben bei Mildenberg.

Die Tour auf Komoot.

Faszinierender Weise gab es mehr Schikanen auf dieser kurzen Strecke als auf meiner 260km Testfahrt, die ich unternahm um genau solch Themen auszuloten ;)

Noch entspannt quer duch ein Wäldchen.
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Am Ende isses auch nur nen Fahrrad: Die GrüneWelle

Der LDRLT* war dann doch erst der 22. August 2019. Während des CCCamps 2019 konnte ich es abholen. Schiet drupp, das es fast 1000km mit dem Auto waren, egal. Das Rad konnte abgeholt werden, das Rad wurde somit auch abgeholt!

Ein HP Velotechnik Scorpion FS20: Es ist ausgestattet mit dem Steps8k von Shimano, 3x504Wh Akku, kurzen Kurbeln, zwei Rückspiegel, Armauflagen, MeshSitz, Kopfstütze, Rohloff, hydraulische Scheibenbremsen, Feststellbremse, Schutzbleche, Gepäcktraeger, Licht, Anhängerkupplung und kombi Klickpedalen. Dazu noch Handyhalterung und Rohrgestänge fuer zwei Lenkertaschen.

Vor Aufregung gab es gar keine offizielle Fotosession – hier, direkt auf dem Camp mit schon zusätlich angebauten Lenkertaschen.

Kaum auf dem Camp angekommen war für mich zu Fuss laufen nicht mehr möglich. Jede Strecke wurde mit dem Rad zurückgelegt. Auf dem Camp auch gar nicht schlecht, denn es gab viel zu transportieren – also wurde mal getestet was so an Transport geht. Und es steht seitdem fest, ein ordentlicher Hänger muss her, ich bin ja fast gewillt freiwillig zum großen Möbelkaufhaus mit den 4 Buchstaben zu fahren, nur alleine um so ein Billyregal auf dem (noch nicht vorhandenen Hänger) nach hause zu transportieren. macht bannig viel Spass!

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Zelt: Hilleberg Nallo 4GT und 3GT

Hilleberg Nallo 4GT (2019) und Nallo 3GT (2002)

Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin Zelte ich gerne. Aus diesem Grund habe ich schon immer eben ein Solches dabei. Am Anfang war es für ein paar Nächte ein 1Mann-Zelt: Man muss ja Gewicht sparen.

Schnell wurde es damals das Nallo 3GT von Hilleberg, welches mich seit über 17 Jahren erfolgreich begleitet. Meist bin ich allein unterwegs so das dieses Zelt wirklich ausreichend Platz bietet. Zur Not kann das Fahrrad mit in die Apside (ist etwas fummelig und dann ist sie quasi voll), man kann all sein Gepäck mit ins Innenzelt nehmen oder bei Regen auch einfach mal genießen nicht sofort Nass zu werden, wenn man das Innenzelt verlässt.

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260km mit dem Liegedreirad.

Eine längere Probefahrt mit dem HP Velotechnik Scorpion FS20 mit Shimano e5000 Elektrounterstützung (418WH) und elektrischer Nabenschaltung, auch von Shimano. Möglich gemacht durch Die Speiche in Oldenburg.

Das besagte Rad mit meinem Gepäck.

Ich durfte das Rad gegen eine Gebühr für ein „langes“ Wochenende ausleihen. Freitag 15 Uhr bis Montagmorgen zu Geschäftsbeginn. leider vereinbarte ich den Termin an einem Montag – so hieß es noch mehrere Nächte nervös schlafen bis die Tour begann.

Freitag 15 Uhr war ich pünktlich in Oldenburg und durfte auch gleich von dort aus Los radeln, da meine liebe Froo meine nervöse Natur bei sowas kennt und mich entsprechend nach Oldenburg gefahren hatte.

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Öhhäää, Dreirad?!

Vorgeschichte: Mein Arbeitgeber bietet mir an über Jobrad ein Fahrrad zu beziehen. Eine gute Gelegenheit vielleicht noch mal an ein neues Rad zu kommen, denke ich bei mir und vereinbare Probefahrten bei meinem Traumreiseradhersteller Velotraum und auch bei einem HP Velotechnikhändler für das Grashopper Liegerad. Schon vor 17 Jahren fuhr ich das Grashopper mal bei einem Freund und wollte gerne aufs Liegerad umsteigen, doch hatte ich ein Jahr zuvor erst mein jetziges Reiserad gekauft, darum fiel das aus. Ein guter Zeitpunkt jetzt doch aufs Liegerad umzusteigen dachte ich. Des Weiteren war die Frage ob ich ne E Unterstützung haben will, die erste Fahrt auf dem Koga meines Pruders brachte aber kein „habenWill“ auf, denn der Bosch Mittelmotor machte ziemlich nervige Geräusche.

Egal, auf zu den Probefahrten: Die normalen Räder mit E Unterstützung beim Velotraum waren halt sehr fein am Berg, der leise Nabenmotor von NeoDrive überzeugte mich nicht – war zwar nicht zu hören aber ich fand die Gewichtsverteilung des Motors aufs Hinterrad blöd und zusätzlich hatte ich auch den Eindruck, das es nicht einwandfrei schaltete und ein Widerstand beim ausgeschaltetem Zustand merklich spürbar war.

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Gehäuse für den Forumslader

Zum Ende der letzte Saison gönnte ich mir endlich den Forumslader inkl IQ-X Scheinwerfer fürs Fahrrad. Eine Ladeelektronik inkl Akku, die an den Dynamo angeschlossen wird und über zwei USB Schnittstellen entsprechend Strom zur Vefügung stellt. Das Ding hat sich bei den Touren als hervorragend herausgestellt und ich wollte endlich mein Gehäuse-Workaround loswerden: Da nichts anderes da war, war es die Zeit über in einem alten Plastikgehäuse eines Auto-Cockpit-Pflegetuches – gesichert mit Socken ;-)

Das neue Gehäuse inkl zwei Deckelversuchen ;)

Nun ist ja aber der 3D Drucker da und sowas wird nu konstruiert. 3D Modelierer würden mich wahrscheinlich für meine Modelle erschlagen, aber was solls – das geringe Wissen über Blender führte zum Ziel. Der Forumslader wurde ausgemessen, ein kleines Teststück ausgedruckt, angepasst und über Nacht komplett gedruckt. Beim Deckel (an der Unterseite) brauchte ich drei Ausdrucke bis es passte – weniger war es die Passgenauigkeit, die stimmte auf Anhieb – es waren die „Nüpsel“, die den Deckel über Kopf sicher am Gehäuse halten sollen. Ich musste etwas rumprobieren, bis ich die richtige Form und Ausdrucksweise (Füllung 100%) gefunden hatte damit sie hart & flexibel genug sind um zu halten und auch wieder lösbar zu sein.

Passt. Ohne weiteres Zutun sitzt der Forumslader perfekt im Gehäuse.

Die entsprechenden STL Datein zum Druck findet ihr auf thingiverse.com:

https://www.thingiverse.com/thing:2803283

Am Rad. Die Möglichkeit für Kabelbinder erweist sich als sehr flexibel.

 

 

 

Ich bin sehr zufrieden mit dem Gehäuse und werde vom Alltagstest berichten, der die nächsten Tage wieder starten wird. Zwar hab ich mit meinen Winterbastelein noch genug auf dem Zettel, doch muss ich langsam auch wieder raus aufs Rad und ab zum Boot!

[update] Reifen um die Ohren!

Da kommt meine Froo und möchte ein Fahrrad. In der Hand ein Prospekt ihres Arbeitgebers: „Damenfahrrad 130,- Euro“. So gern ich auch alles Essbare aus diesem Laden trage, so sehr sträubten sich mir die Haare bei diesem Angebot. Wie bitte stellt man ein Fahrrad für 130,- Euro her? Bin ich nur hochnäsig oder liege ich richtig, wenn ich denke an einem solchen Rad kann nur Schrott verbaut sein?

Egal – keine weitere Diskussion, dieses Rad wird es nicht. Lieber ein paar mehr Euro und/oder ein Gebrauchtes sollte es sein, da kann ich persönlich besser mit Leben und auch die Froo hat länger Spaß und Freude – wenn man das denn überhaupt als Nichtradfahrerin mit „einem solchen Rad“ haben kann. – Ich weiss, hier bin ich wirklich versaut, hochnäsig und Fahrradtechnisch sehr verwöhnt. Ich habe sicherlich mit meinem Gewicht auch ganz andere Anforderungen an ein Rad, aber das steht hier natürlich nicht zur Diskussion ;-). Also ab auf die Suche nach einem gebrauchten Rad oder einer anderen Radquelle.

Diese Geschichte blieb bei unserem Elternbesuch am Wochenende nicht unerwähnt und keine 27 Minuten später lag das alte Rad von Mama im Kofferraum: „Ich hab mir nen Neues gekauft, das fuhr irgendwann nicht mehr so.“

Tja Mama, – kein Wunder würde ich sagen. Als ich mich heute ans Aufarbeiten machte erinnerte mich das ganze mehr an Ausgrabungen als an Fahrradputzen. Insbesondere an den Stellen, die zwischendurch mal etwas Pflege benötigen damit ein Fahrrad auch leichtläufig bleibt waren so sehr unter Schmiere, Dreck und Bindfäden/Hosengarn? verborgen, dass ich diese Materie am falschen Platz dick abkratzen musste und konnte ;-)

Der Vorderreifen flog mir 3 Minuten nachdem ich ihn aufgepumpt hatte im warsten Sinne des Wortes um die Ohren. Die Nachbarn auf dem Balkon erschraken sehr und dachten mehr an einen Motorradreifen bei dem Krach *lach*. Der war wohl etwas porös und nicht mehr zu gebrauchen. Die Dreigang-Narbenschaltung hingegen entpupte sich nach den Ausgrabungen als wirkliches Juwel: Eine Torpedo Dreigangschaltung Modell H3111S, wahre deutsche Wertarbeit. Nachdem ich diese zwei Stunden geputzt und neu gefettet habe hält die sicherlich noch ewig und ich freu mich schon auf eine Probefahrt mit diesem feinen Stück. Leider hatte ich mein Werkzeug für die Kettenmontage nicht hier, sodas der Müll noch etwas auf die alte Kette warten muss ;-). Erkennen wird der Müll die Kette eh nicht mehr, man man man ich denke ich werde beim nächsten Elternbesuch mal einen Abstecher in die Bude zum neuen Rad von Mama machen; nicht das die irgendwann auch so aussieht. Ich weiss, ich bin sonst auch nen Schluri und darf mir soetwas gar nicht anmassen, doch beim Rad sieht das anders aus *lach*, dass braucht auch Pflege, das ist auch nurn Rad ;)

Für das Rad meiner Froo spendiere ich dann mal eine neue HG55 von Shimano aus meinem Fundus, dies macht mehr Sinn als die alte Aufzuarbeiten. Und mit diesen kleinen Handgriffen ist das Rad schon gebraucht weit mehr wert als jedes Supermarktrad. Alleine durch meine liebevolle Pflege! ;)

Ich gebe zu, ich komme mir etwas alt vor. Draussen im Garten ein altes Rad für die Froo aufarbeiten. Das ist Arbeit für einen Grossvater – aber was solls, Skagen ruft mich eh „Opa Sven“ ;-)

Und was lernen wir draus? Schmeisst nicht alles weg, einiges wurde schon vor vielen Jahren gut gebaut und ist es wehrt auch heute noch benutzt zu werden.

[update 31.3.2012]
Das Rad ist nun wieder fahrbereit und fährt wie ne Zwei. Ne Eins würde es geben, wenn die Vorderradachse nicht so viel Spiel hätte. Da muss ich noch mal ran. Ansonsten hat Euro natürlich recht. Die HG55 Kette passt nicht und drum musste eine neue her. Und ganz ehrlich, die Übersetzungen der drei Gänge langen vollkommen für Kiel – gefällt mir zusammen mit der aufrechten Sitzart für Stadtfahrten sehr gut … wer weiss, vielleicht bekomme ich ja noch mal ein altes Herrenrad unter die Finger und dann flitzen wir gestylt mit den Rädern durch die Stadt ;-)